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[1] (1821) [Altes Testament]
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368
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Naeman aussätzig,

2 Könige 5.

wird vom Aussatz gereiniget.

Das 5. Capitel.

Naeman wird vom Aussatz gereiniget. Erhasi damit gestraft.

1. H?aeman, der Feldhauptmann des Königs

zu Syrien , war ein trefflicher Mannvor seinem Herrn, und hoch gehalten; denndurch ihn gab der Herr Heil in Syrien. Under war ein gewaltiger Mann, und aussätzig.

2. Die Kriegsleute aber in Syrien waren her-ausgefallen, und hatten eine kleine Dirne weg-geführet aus dem Lande Israel; die war amDienste des Weibes Naemans.

3. Die sprach zu ihrer Frau: Ach, daß meinHerr wäre bey dem Propheten zu Samaria,der würde ihn von seinem Aussatz los machen.

Da ging er hinein zu seinem Herrn, undsagte es ihm an, und sprach: So und so hatdie Dirne aus dem Lande Israel geredet.

s. Der König zu Syrien sprach: So ziehehin, ich will dem König Israels einen Briefschreiben. Und er zog hin, und nahm mit sichzehn Zentner Silber, und sechs tausend Gülden,und zehn Feverkleider;

6 . Und brachte den Brief dem Könige Israels,der lautete also: Wenn dieser Brief zu dir kommt,siehe, so wisse, ich habe meinen Knecht Naemanzu dir gesandt, daß du ihn von seinem Aussatzlos machest.

7. Und da der König Israels den Brief las,' zerriß er seine Kleider und sprach: t Bin ichdenn' Gott, daß ich tödten und lebendig machenkönnte, daß er zu mir schicket, daß ich denMann von seinem Aussatz los mache? Merketund sehet, wie suchet er Ursach zu mir.

* «. 6, 30. c. iS, i. -f i Mos. 30/ 2 .

8 . Da das Elisa, der Mann Gottes, .hörete,daß der König Israels seine Kleider zerrissenhatte; sandte er zu ihm, und ließ ihm sagen:Warum hast du deine Kleider zerrissen? Laß ihnzu mir kommen, daß er inne werde, daß einProphet in Israel ist.

9. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen,und hielt vor der Thür am Hause Elisa.

10. Da sandte Elisa einen Bothen zu ihm,und ließ ihm sagen: Gehe hin, und waschedich siebenmahl im Jordan; so wird dir deinFleisch wieder erstattet und rein werden.

11. Da erzürnete Naeman, und zog weg, undsprach: ^ 1 ) meinte, er sollte zu mir herauskommen /'und hcrtreten , und den Nahmen desHerrn, seines Gottes, anrufen, und mit seiner/>L'id über die Stätte fahren, und den Aussatzalso sbthim.

12. Sind nicht die Wasser Amana und Phar-phar zu Damaskus besser, den» alle Wasser inIsrael, daß ich mich darinnen wüsche, und reinwürde? Und wandte sich, und zog weg mitZorn.

13 . Da machten sich seine Knechte zu ihm,redeten mit ihm, und sprachen: Lieber Vater,wenn dir der Prophet etwas Großes hätte ge-heissen, solltest du es nicht thun? Wie viel-mehr, so er zu dir sagt: Wasche dich, so wirstdu rein.

i^. Da stieg er ab, und taufte sich im Jordansiebenmal)!, wie der Mann Gottes geredet hatte:* und sein Fleisch ward wieder erstattet, wie einFleisch eines jungen Knaben, und ward rein.

* Luc. -1/ 27.

15 . Und er kehrete wieder zu dem ManneGottes, sammt seinem ganzen Heer. Und da erhinein kam, trat er vor ihn, und sprach: Siehe,ich weiß, daß kein Gott ist in allen Landen,ohne in Israel; so nimm nun den Segen vondeinem Knechte.

16. Er aber sprach: So wahr der Herr lebet,vor dem ich stehe, ich nehme es nicht. Und ernöthigte ihn, daß er es nähme; aber er wolltenicht.

17 . Da sprach Naeman: Möchte denn deinemKnechte nicht gegeben werden dieser Erde eineLast, so viel zwey Maulthiere tragen? Denndein Knecht will nicht mehr andern Götternopfern und Brandopfer thun, sondern demHerrn;

18. Daß der Herr deinem Knechte darinnen

wolle gnädig seyn, wo ich anbethe im HauseRimmons, wenn mein Herr ins Haus Rim-mons gehet, daselbst anzubethen, und * er sichan meine Hand lehnet. * e. 7 ,2.

19. Er sprach zu ihm: Ziehe hin mit Frieden.Und als er von ihm weggezogen war, ein Feld-weges auf dem Lande;

20. Gedachte Gehafi, der Knabe Elisä, desMannes Gottes: Siehe, mein Herr hat diesenSyrer Naeman verschonet, daß er nichts vonihm hat genommen, das er gebracht hat. Sowahr der Herr lebet, ich will ihm nachlaufenund etwas von ihm nehmen.

21. Also jagte Gehasi dem Naeman nach. Undda Naeman sah, daß er ihm nachlief, stieg ervom Wagen ihm entgegen, und sprach: Gehetes recht zu?

22. Er sprach: Ja. Aber mein Herr hat michgesandt, und läßt dir sagen: Siehe, jetzt sind

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