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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
367
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Der Sunaniitinn Sohn 2 Kön

21. Und sie ging hinauf, und legte ihn aufdas Bette des Mannes Gottes, schloß zu, undging hinaus,

22. Und rief ihren Mann, und sprach: Sendemir der Knaben einen, und eine Eselinn; ichwill zu dem Manue Gottes , und wiederkommen.

23 . Er sprach: Warum willst du zu ihm? Istdoch heute nicht Neumond noch Sabbath. Siesprach: Es ist gut.

24 . Und sie sattelte die Eselinn, und sprachzum Knaben: Treibe fort, und säume mich nichtmit dem Reiten, wie ich dir sage.

. Also zog sie hin, und kam zu dem ManneGottes * auf den Berg Carmel. Als aber derMann Gottes sie gegen ihm sah, sprach er zuseinem Knaben Gehafi: Siehe, die Sunamitinnist da. * c. 2,2-.

26. So lauf ihr nun entgegen, und frage sie,ob es ihr, und ihrem Manne, und Sohnewohlgehe? Sie sprach: Wohl.

27. Da sie aber zu dem Manne Gottes aufden Berg kam, hielt sie ihn bey seinen Füßen.Gehaß aber trat herzu, daß er sie abstieße. Aberder Mann Gottes sprach: Laß sie, denn ihreSeele ist betrübt; und der Herr hat mirs ver-borgen, und nicht angezeiget.

28. Sie sprach: Wann habe ich einen Sohn

gebethen von meinem Herrn? * Sagte ich nicht,du solltest mich nicht täuschen? * v. 16.

2 s. Er sprach zu Gehafi: Gürte deine Lenden,und nimm meinen Stab in deine Hand, undgehe hin (so dir Jemand begegnet, so * grüßeIhn nicht, und grüßet dich Jemand, so dankeihm nicht) und lege meinen Stab auf des Kna-ben Antlitz. * Luc. 10, 4 .

30 . Die Mutter aber des Knaben sprach:

So wahr * der Herr lebet und deine Seele, ichlasse nicht von dir. Da machte er sich auf, undging ihr nach. '«.2,2.

31. Gehafi aber ging vor ihnen hin, und legteden Stab dem Knaben auf das Antlitz; da waraber keine Stimme noch Fühlen. Und er gingwiederum ihm entgegen, und zeigte ihm an,und sprach: Der Knabe ist nicht aufgewacht.

32. Und * da Elisa ins Haus kam; siehe,da lag der Knabe todt auf seinem Bette.

* 1 Kön. 17, 19.

33. Und er ging hinein, und schloß die Thür

zu, hinter ihnen beyden, und * bethete zu demHerrn, * Ap. Gesch. 9, 4 o.

34 . Und stieg hinauf, und legte sich auf das

i g e 4. wird vom Tode erwecket. 367

Kind, und legte seinen Mund auf des KindesMund, und seine Augen auf seine Augen, undfeine Hände auf seine Hände; und breitete sichalso über ihn, daß des Kindes Leib warmward.

35. Er aber stand wieder auf, und ging imHause einmahl hieher und daher, und stieg hin-auf, und breitete sich über ihn. Da schnaubteder Knabe fiebenmahl, darnach that der Knabeseine Augen auf.

36 . Und er rief Gehafi, und sprach: Rufe

die Sunamitinn. Und da er fie rief, kam siehinein zu ihm. Er sprach: ' Da nimm hindeinen Sohn. »Luc. 7 , 15 .

37. Da kam fie, und siel zu seinen Füßen,und bethete an zur Erde, und nahm ihren Sohn,und ging hinaus.

38 . Da aber Elisa wieder gen Gilgal kam;ward Theurung im Lande, und die Kinder derPropheten wohneten vor ihm. Und er sprachzu seinem Knaben: Setze zu den großen Topf,und koche ein Gemüse für die Kinder der Pro-pheten.

39. Da ging Einer aufs Feld, daß er Krautläse, und fand wilde Ranken, und las davonColoquinten, sein Kleid voll; und da er kam,schnitte er es in den Topf zum Gemüse, dennsie kannten es nicht.

- 40 . Und da sie es ausschütteten für die Män-ner zu essen, und sie von dem Gemüse aßen;schrien sie, und sprachen: O Mann Gottes,der Tod im Topf! Denn sie konnten es nichtessen.

41. Er aber sprach: Bringet Mehl her. Under that es in den Topf, und sprach: Schütte esdem Volk vor, daß fie essen. Da war nichtsBöses in dem Topf.

42. Es kam aber ein Mann von BaalSalisa,und brachte dem Manne Gottes Erstlinge Brots:nähmlich zwanzig Gerstenbrote, und neu Ge-treide in seinem Kleide. Er aber sprach: Gibes dem Volk, daß sie essen.

43. Sein Diener sprach: Was * soll ich hun-dert Männern an dem geben? Er sprach: Gibdem Volk, daß sie essen. Denn so spricht derHerr: Man wird essen, und es wird überbleiben.

* Loh. 6, 9 .

44 . Und er legte es ihnen vor, daß sie * aßen;und es blieb noch übrig, nach dem »Lort des

Herrn» * Matth. 13, 37. Marc. 8, 8. Luc. 9, 17.

J,h. 6, 10. 11. 12. Auch 2 , 14.