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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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359
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BenHadad gedemüthiget.

1 Könige 20. 21. Ein Prophet drohet Ahab. 359

26. Ms nun das Jahr um war, ordnete Ben-Hadad die Syrer und zog herauf gen Aphek,wider Israel zu streiten.

27. Und die Kinder Israel ordneten sich auch,und versorgten sich, und zogen hin ihnen ent-gegen, und lagerten sich gegen sie, wie zwokleine Herden Ziegen. Der Syrer aver wardas Land voll.

28. Und es trat ein Mann Gottes herzu, und

sprach zum Könige Israels: So spricht der Herr:Darum, daß die * Syrer haben gesagt, derHerr sey ein Gott der Berge, und nicht einGott der Gründe; so habe ich allen diesen großenHaufen in deine Hand gegeben, daß ihr wisset,I e h sey der Herr. * 2 Kon. 19/ 23.

29. Und sie lagerten sich stracks gegen jene,sieben Tage. Am siebenten Tage zogen sie zuHaufen in den Streit; und die Kinder Israelschlugen der Syrer hundert tausend Fußvolksauf Einen Tag.

30 . Und dce Uebrigen flohen gen Aphek in die

Stadt; und die Mauer fiel auf die Uebrigensieben und zwanzig tausend Mann. Und Ben-Hadad * floh auch in die Stadt, von einer Kam-mer in die andere. * <- 22,25.

3 1. Da sprachen seine Knechte zu ihm: Siehe,wir haben gehöret, daß die Könige des HausesIsrael barmherzige Könige sind; so laßt unsSäcke um unsere Lenden thun und Stricke umunsere Häupter, und zum Könige Israels hin-aus gehen; vielleicht läßt er deine Seele leben.

32. Und sie gürteten Säcke um ihre Lenden undStricke um ihre Häupter, und kamen zum Kö-nige Israels und sprachen: BenHadad, deinKnecht, läßt dir sagen: Lieber, laß meineSeele leben. Er aber sprach: Lebt er noch,so ist er mein Bruder.

33. Und die Männer nahmen eilend 1 ms Wortvon ihm, und deuteten es für sich, und sprachen:Ja, dein Bruder BenHadad. Er sprach: Kommt,und bringet ihn. Da ging BenHadad zu ihmheraus, und ließ ihn auf den Wagen sitzen,

3^. Und sprach zu ihm: Die Städte, diemeinVater deinem Vater genommen hat, will ich dirwieder geben; und mache dir Gassen zu Damas-kus , wie mein Vater zu Samaria gethau hat;so will ich mit einem Bunde dich lassen. Under machte mit ihm einen Bund , und ließ ihnziehen.

35 . Da sprach ein Mann unter den Kindernder Propheten zu seinem Nächsten, durch das

Wort des Herrn: Lieber, * schlage mich. Eraber wegerte sich ihn zu schlagen. *1 Sam. 22,17.

36 . Da sprach er zu ihm: Darum, daß duder Stimme des Herrn nicht hast gehorchet;siehe, so wird dich ein' Löwe schlagen, wenndu von mir gehest. Und da er von ihm abging;fand ihn ein Löwe, und schlug ihn. * c. 13,24.

37. Und er fand einen andern Mann und sprach:Lieber, schlage mich. Und der Mann schlug ihnwund.

38 . Da ging der Prophet hin, und trat zumKönige an den Weg, und verstellete sein An-gesicht mit Asche.

39. Und da der König vorüber zog, schrie erden König an, und sprach: Dein Knecht warausgezogen mitten im Streit. Und siehe, einMann war gewichen, und brachte einen Mannzu mir, und sprach: Verwahre diesen Mann;wo man seiner wird missen, so soll * deine Seeleanstatt seiner Seele seyn, oder sollst einen Zent-ner Silber darwägen. * 2 Kon. 10,24.

^0. Und da dein Knecht hier und da zu thunhatte, war der nicht mehr da. Der König Is-raels sprach zu ihm: Das ist dein Urtheil, duHaft es selbst gefället.

^1. Da that er eilend die Asche von feinemAngesicht; und der König Israels kannte ihn,daß er der Propheten einer war.

^2. Und er sprach zu ihm: So spricht derHerr: Darum, daß du hast den verbannetenMann von dir gelassen; wird deine Seele fürseine Seele seyn, und dein Volk für sein Volk.^3. Aber der König Israels zog hin'unmuthsund zornig in sein Haus, und kam gen Samaria.

* c. 21 / 4 ..

Das 21. Capitel.

Geübte Tyranney Ahabs und Zsebel wider Naboth.

1. Aach diesen Geschichten begab sichs, daß^ Naboth, ein Jesreeliter, einen Wein-berg hatte zu Jesreel, bey dem Pallast Ahabs,des Königs zu Samaria.

2. Und Ahab redete mit Naboth, und sprach:Gib mir deinen Weinberg, ich will mir einenKohlgarten daraus machen; weil er so nahe anmeinem Hause liegt. Ich will dir einen bessernWeinberg dafür geben; oder, so dirs gefallt,will ich dir Silber dafür geben, so viel er gilt.

3. Aber Naboth sprach zu Ahab: Das lasse derHerr ferne von mir seyn, daß ich dir meinerVäter Erbe sollte geben.

4. Da kam Ahab heim * unmuths und zornig