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[1] (1821) [Altes Testament]
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358
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358 BenHadads Verwegenheit. 1 Könige 20 .

Syrer geschlagen.

Das 20 . Capitel.

Zweyfacher Krieg und Sieg AhabS wider BenHadad, den Syrer.

I. llnd BenHadad, der König zu Syrien,^ versammelte alle seine Macht, und waren

zwey und dreyßig Könige mit ihm, und Roß undWagen, und zog herauf, und belagerte Sama-ria, und stritt wider fie;

2. Und sandte Bothen zu Ahab, dem KönigeIsraels, in die Stadt,

3 . Und ließ ihm sagen: So spricht BenHa-dad : Dein Silber und dein Gold ist mein, unddeine Weiber, und deine besten Kinder sindauch mein.

Der König Israels antwortete, und sprach:Mein Herr König, wie du geredet hast; ich bindein und alles, was ich habe.

5 . Und die Bothen kamen wieder, und sprachen:So spricht BenHadad : Weil ich zu dir gesandthabe und lassen sagen: Dein Silber und deinGold, deine Weiber und deine Kinder sollst dumir geben;

6 . So will ich morgen um diese Zeit meineKnechte zu dir senden, daß sie dein Haus unddeiner Unterthanen Häuser besuchen; und wasdir lieblich ist, sollen sie in ihre Hände nehmenund wegtragen.

7 . Da rief der König Israels alle Aelteftendes Landes, und sprach: * Merket und sehet,wie böse er es vornimmt. Er hat zu mir gesandtum meine Weiber und Kinder, Silber undGold, und ich habe ihm deß nicht gewehret.

* 2 Kön. 7.

8 . Da sprachen zu ihm alle Alte, und allesVolk: Du sollst nicht gehorchen noch bewilligen»

9. Und er sprach zu den Bothen BenHadads:Saget meinem Herrn, dem Könige: Alles,was du am ersten deinem Knechte entbothen hast,will ich thun; aber dieß kann ich nicht thun.Und die Bothen gingen hin, und sagten solcheswieder.

10. Da sandte BenHadad zu ihm, und ließihm sagen: Die * Götter thuen mir dieß unddas, wo der Staub Samaria genug seyn soll,daß alles Volk unter mir eine Hand voll davon

bringe. * c. 19/ 2 . 2 Kön. 6/ 31.

II. Aber der König Israels antwortete, undsprach: Saget: Der den Harnisch anlegt, sollsich nicht rühmen, als der ihn hat abgelegt.

12. Da das BenHadad hörete und er ebentrank mit den Königen in den Gezelten; spracher zu seinen Knechten: Schicket euch. Und sieschickten sich wider die Stadt..

13. Und siehe, ein Prophet trat zu Ahab, demKönige Israels, und sprach: So spricht derHerr: Du hast je gesehen allen diesen großenHaufen. Siehe, ich will ihn heute in deineHand geben; daß du wissen sollst, Ich seyder Herr.

1- 4. Ahab * sprach: Durch wen? Er sprach:So spricht der Herr, durch die Knaben derLandvögte. Er sprach: Wer soll den Streitanspannen ? Er sprach : Du. * Nicht. 6 /15.

15. Da zählte er die Knaben der Landvögte,und ihrer waren zwey hundert und zwey unddreyßig. Und zählte nach ihnen das ganze Volkaller Kinder Israel, sieben tausend Mann;

16. Und zogen aus im Mittage. BenHadadaber trank, und war trunken im Gezelt, sammtden zwey und dreyßig Königen, die ihm zu Hülfegekommen waren.

17. Und die Knaben der Landvögte zogen amersten aus. BenHadad aber sandte aus, unddie sagten ihm an, und sprachen: Es ziehenMänner aus Samaria.

18. Er sprach: Greiffet sie lebendig , sie seyenum Friede oder um Streits willen ausgezvgen.

19. Da aber die Knaben der Landvögte warenausgezogen, und das Heer ihnen nach;

20. Schlug ein Jeglicher, wer ihm vorkam.Und die Syrer flohen, und J-'rael jagte ihnennach. Und BenHadad, der König zu Syrien,entrann mit Rossen und Reitern.

21. Und der König Israels zog aus, und schlugRoß und Wagen, daß er an den Syrern einegroße Schlacht that.

22. Da trat ein Prophet zum Könige Israels,und sprach zu ihm: Gehe hin und stärke dich,und merke und stehe, was du thuft. Denn derKönig zu Syrien wird wider dich herauf ziehen,wenn das Jahr um ist.

23. Denn die Knechte des Königs zu Syriensprachen zu ihm: Ihre Götter sind Berggötter,darum haben sie uns angewonnen. O daß wirmit ihnen auf der Ebene streiten müßten! ' Wasgilts, wir wollten ihnen angewinnen? "0.23.

2 - 4 . Thue ihm also: Thue die Könige weg,einen Jeglichen von seinem Ort, und stelleHerren an ihre Stätte,

25 . Und ordne dir ein Heer, wie das Heerwar, das du verloren hast, und Roß und Wa-gen, wie jene waren, und laß uns wider siestreiten auf der Ebene. Was gilts, wir wollenihnen obliegen? Er gehorchte ihrer Stimme,und that also.