Z60 Tyranriey Ahavs und Jsebels 1 Könige 21.
wider Naboth.
um des Worts willen/ das Naboth/ der Jes-reeliter / zu ihm hatte gesagt und gesprochen:Ich will dir meiner Väter Erbe nicht geben. Under legte sich auf sein Bette/ und wandte seinAntlitz/ und aß kein Brot. * c- 20,43.
5. Da kam zu ihm hinein Jftbel/ sein Weib/
und redete mit ihm: * Was ist es / daß deinGeist so unmuths ist/ und daß du nicht Brotissest? * 2 Sam. 13/ 4.
6 . Er sprach zu ihr: Ich habe mit Naboth /dem Jesreeliten / geredet und gesagt: Gib mirdeinen Weinberg um Geld; oder/ so du Lustdazu hast/ will ich dir einen andern dafür geben.Er aber sprach: Ich will dir meinen Weinbergnicht geben.
7. Da sprach Jftbel, sein Weib / zu ihm:Was wäre für ein Königreich in Israel/ wenndu so thäteft? Stehe auf, und iß Brot / undsey gutes Muths. Ich will dir den WeinbergNaboths , des Jesreeliten, verschaffen.
8 . Und sie schrieb Briefe unter Ahabs Nahmen/und versiegelte sie mit seinem Pitschier / undsandte sie zu den Nettesten und Obersten in seinerStadt/ die um Naboth wohnetcn.
9. Und schrieb also in den Briefen: Lasseteine Fasten ausschreyen / und setzet Naboth obenan im Volk;
10. Und stellet zween lose Buben vor ihn / dieda zeugen und sprechen: Du hast Gott und demKönige gesegnet (gefluch-o. Und führet ihn hin-aus und steiniget ihn/ daß er sterbe.
11. Und * die Nettesten und Obersten seinerStadt/ die in seiner Stadt wohneten/ thaten /wie ihnen Jftbel entbothen hatte, wie sie in denBriefen geschrieben hatte / die sie zu ihnen sandte;
* Dan. 6, 4.
12. Und ließen eine Fasten ausschreyen/ undließen Naboth oben an unter dem Volk sitzen.
13. Da kamen die zween lose Buben und stel-lten sich vor ihn/ und zeugeten wider Nabothvor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gottund dem Könige gesegnet (geflucha). Da führten sievor die Stadt hinaus und " steinigten ihn / daß ihn
er starb. * 2 Ehr. 24 / 2t. Ap. Gesch. 7 / 38 . 39 . Ebr. 11/ 37 .
i^. Und sie entbothen Jftbel, und ließen ihrsagen: Naboth ist gesteinigt und todt.
iZ. Da aber Jftbel hörte/ daß Naboth ge-steinigt und todt war, sprach sie zu Nhab:Stehe auf und nimm ein den Weinberg Naboths,des Jesreeliten, welchen er sich wegerte dir umGeld zu geben. Denn Naboth lebt nimmer,sondern ist todt.
16. Da Nhab hörte, daß Naboth todt war;
stand er auf, daß er hinab ginge zum * Wein-berge Naboths, des Jesreeliten, und ihn ein-nehme. * Hiob 24 / 6.
17. Aber das Wort des Herrn kam zu Elia,dem Thisbiten, und sprach:
18. Mache dich auf, und gehe hinab Nhab,dem Könige Israels, entgegen, der zu Samariaist. (Siehe, er ist im Weinberge Naboths,dahin er ist hinab gegangen, daß er ihn ein-nehme.)
19. Und rede mit ihm, und sprich: So sprichtder Herr: "Du Haft todt geschlagen, dazu aucheingenommen. Und sollst mit ihm reden undsagen: So spricht der Herr: An der Stätte,da Hunde das Blut Naboths geleckt haben,
-r sollen auch Hunde dein Blut lecken.
* 2 Sam. 12/ 9 . 1 - c. 22/ 38 . 2 Kön. 9 / 23 .
20. Und Nhab sprach zu Elia: Hast du michgefunden, mein Feind? Er aber sprach:Ja, ich habe dich gefunden; darum, daß duverkauft bist, nur Uebels zu thun vor demHerrn.
21. Siehe, ich will Unglück über dich bringen,und deine Nachkommen wegnehmen , und will *von Nhab ausrotten auch den, der H an dieWand pisst, und der verschlossen und übrig-gelassen ist in Israel; " 2 Kon. 9 / s. -f-1 M». 16/ n.
22. Und will dein Haus machen, wie " dasHaus Jerobeams, des Sohnes Nebats, undwie das t Haus Baesa, des Sohnes Ahia; umdes Reißens willen, damit du mich erzürnet undIsrael sündigen gemacht hast. * c. 13/ 29. -k- c. 16/ 3.
23. Und über Jftbel redete der Herr auch,und sprach: ' Die Hunde sollen Jftbel fressenan der Mauer Jesreels. * 2 Kon. 9,33.
2^. Wer von Nhab " stirbt in der Stadt, densollen die Hunde fressen; und wer auf dem Feldestirbt, den sollen die Vögel unter dem Himmelfressen. * c. 14 /11.
25. Also war Niemand, der so gar" verkauftwäre übel zu thun vor dem Herrn, als Ahab:denn sein Weib Jftbel überredete ihn also.
* v. 20. 1 - c. ii/ 3 .
26. Und er machte sich zum großen Gräuel,daß er den Götzen nachwandelte, allerdings wiedie Amoriter gethan hatten, die der Herr vorden Kindern Israel vertrieben hatte.
27. Da aber Ahab solche Worte hörte; " zer-riß er seine Kleider, und legte einen Sack an .seinen Leib, und fastete, und schlief im Sack,und ging jämmerlich einher. "Lira 9 /3.
28. Und