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[1] (1821) [Altes Testament]
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324
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Joab

2 Samuelis 19. 20.

ersticht Amasa.

und Cyrmeham zog mit ihm. Und alles VolkJuda hatte den König hinüber geführet, aberdes Volks Israel war nur die Hälfte da.

^i. Und stehe, da kamen alle Männer Israelzum Könige, und sprachen zu ihm: Warumhaben dich unsere Brüder, die Männer Juda,gestohlen, und haben den König und sein Hausüber den Jordan geführet, und alle MännerDavids mit ihm?

^2. Da antworteten die von Juda denen vonIsrael: Der * König gehöret uns nahe zu, waszürnet ihr darum? Meinet ihr, daß wir vondem König Nahrung oder Geschenke empfangenhaben? ' v. 12.

^ 3 . So antworteten dann die von Israeldenen von Juda, und sprachen: Wir habenzehnmahl mehr bey dem Könige, dazu auch beyDavid, denn ihr. Warum hast du mich dennso gering geachtet, daß das Unsere nicht dasErste gewesen ist, unfern König zu hohlen? Aberdie von Juda redeten härter, denn die vonIsrael.

Das 20. Capitel.

Geba , der Aufrührer, kriegt seinen Lohn.

1. Nnd es war daselbst ein berühmter * heilloser

Mann, der hieß Seba, ein Sohn Bichri,eines Mannes von Jemini; der blies die Posau-ne , und sprach: Wir haben kein Theil an David,noch Erbe am Sohne Jsai. Ein Jeglicher hebestch zu seiner Hütte, o Israel! * i Sam. n 17. n.

2. Da stel von David Jedermann in Israel,und folgten Seba, dem Sohne Bichri. Aberdie Männer Juda hingen an ihrem Könige,vom Jordan an bis gen Jerusalem.

3. Da aber der König David heim kam genJerusalem, nahm er die zehn Kebsweiber, dieer batte gelassen das Haus zu bewahren, undthat sie in eine Verwahrung, und versorgte sie,aber er beschlief sie nicht. Und sie waren alsoverschlossen bis an ihren Tod, und lebten alsWitwen.

^ Und der König sprach zu Amasa: Berufemir alle Männer in Juda auf den dritten Tag;und du sollst auch hier stehen,s. Und Amasa ging hin, Juda zu berufen;aber er verzog die Zeit, die er ihm bestimmethatte.

6 . Da sprach David zu Abisai: Nun wirduns Seba, der Sohn Bichri, mehr Leidesthun, denn Absalom. Nimm du die Knechtedeines Herrn, und jage ihm nach, daß er nicht

etwa für stch feste Städte finde, und entrinneaus unfern Augen.

7. Da zogen aus, ihm nach, die MännerJoabs, dazu die Crethi und Plethi, und alleStarke. Sie zogen aber aus von Jerusalem,nachzujagen Seba, dem Sohne Bichri.

8 . Da sie aber bey dem großen Stein warenzu Gibeon, kam Amasa vor ihnen her. Joababer war gegürtet über seinem Kleide, das eran hatte, und hatte darüber ein Schwert ge-gürtet, das hing an seiner Hüfte in der Scheide!,das ging gerne aus und ein.

9. Und Joab sprach zu Amasa: ' Friede mit

dir, mein Bruder! Und Joab fassete mit seinerrechten Hand Amasa bey dem Bart, daß er ihnküssete. * Ps. 28,3.

10. Und ' Amasa hatte nicht Acht auf dasSchwert in der Hand Joabs; und er t kstachihm damit in den Wanst, daß sein Eingeweidestch auf die Erde schüttete, und gab ihm keinenStich mehr, und er starb. Joab aber undsein Bruder Abisai jagten nach Seba dem Sohne

Bichri. '1KÜN. 2,3. -k-2 Sam. 3,27.

11. Und es trat einer von den Knaben Joabsneben ihn , und sprach: Trotz, und mache sicheiner an Joab, und thue sich bey David nachJoab!

12. Amasa aber lag im Blut gewälzet, mittenauf der Straße. Da aber einer sah, daß allesVolk da stehen blieb, wandte er Amasa von derStraße auf den Acker, und warf Kleider aufihn, weil er sah, daß, wer an ihn kam, stehenblieb.

13. Da er nun aus der Straße gethan war,folgte Jedermann Joab nach, Seba, demSohne Bichri, nachzujagen.

1^. Und er zog durch alle Stämme Israels,gen Abel, und BethMaacha , und ganz Habe-rim; und sie versammelten sich, und folgtenihm nach,

15. Und kamen, und belegten ihn zu Abel undBethMaacha, und schütteten einen Schutt umdie Stadt, und traten an die Mauer, und allesVolk, das mit Joab war, stürmete und wolltedie Mauer niederwerfen.

16. Da rief eine weise Frau aus der Stadt:Höret! höret! Sprechet zu Joab, daß er hierherzu komme; ich will mit ihm reden.

17. Und da er zu ihr kam, sprach die Frau:Bist du Joab? Er sprach: Ja. Sie sprachzu ihm: Höre die Rede deiner Magd. Er sprach:Ich höre.