Simei bittetDav.ab. Mephi-Boseth. 2 Samuelis 19 . David redet mit Barsillai. 32 Z
eilete , und zog mit den Männern Juda hinab,dem Könige David entgegen. * i Kön. 2, 8 .
17. Und waren tausend Mann mit ihm vonBenjamin/ dazu auch * Ziba, der Knabe ausdem Hause Sauls, mit seinen fünfzehn Söhnenund zwanzig Knechten/ und fertigten sich durchden Jordan vor dem Könige her/
* c. 9 / 2, 10. e. 16, 1.
1 8 . Und machten die Furt / daß sie das Gesindedes Königs hinüber führeten / und thaten / wasihm gefiel. Simei aber/ der Sohn Gera/siel vor dem Könige nieder/ da er über denJordan fuhr/
i s. Und sprach zum Könige: Mein Herr rechnemir nicht zu die Missethat / und gedenke nicht /daß dein Knecht*dich beleidigte des Tages/ damein Herr König aus Jerusalem ging / und derKönig nehme es nicht zu Herzen. * e. 16,
20. Denn dein Knecht erkennet / daß ich ge-sündiget habe. Und siehe/ ich bin heute derErste gekommen / unter dem ganzen Hause Jo-sephs / daß ich meinem Herrn Könige entgegenherab zöge.
21. Aber Abisai/ der Sohn ZeruJg/ antwor-tete und sprach: Und Semei sollte darum nichtsterben/ so er doch dem Gesalbten des Herrngefluchet hat?
22. David aber sprach : Was habe ich mit euchzu schaffen/ ihr Kinder ZeruJa, daß ihr mirheute wollt zum Satan werden? Sollte heuteJemand sterben in Israel? Meinest du/ ich wissenicht/ daß ich heute ein König bin gewordenüber Israel?
23. Und der König sprach zu Simei: Du sollstnicht sterben. Und der König schwur ihm.
2^. Mephi-Boseth / * der Sohn Sauls / kamauch herab dem Könige entgegen. Und er hatteseine Füße / noch seinen Bart nicht gereiniget/und seine Kleider nicht gewaschen/ von dem Tagean / da der König weggegangen war/ bis an denTag/ da er mit Frieden kam. *c.9, 6 .
25. Da er nun gen Jerusalem kam/ demKönige zu begegnen/ sprach der König zu ihm:Warum bist du nicht mit mir gezogen / Mephi-Boseth?
26. Und er sprach: Mein Herr König / meinKnecht hat mich betrogen. Denn dein Knechtgedachte/ ich will einen Esel satteln/ und dar-auf reiten / und zum Könige ziehen; denn deinKnecht ist lahm.
27. Dazu hat er * deinen Knecht angegeben(vecläumdct) vor meinem Herrn Könige. Aber mein
Herr König ist -k- wie ein Engel Gottes; thue,was dir wohl gefällt. * c. 16,3. i- c. n, 17.
28. Denn alles meines Vaters Haus ist nichtsgewesen/ denn Leute des Todes/ vor meinemHerrn Könige; so hast du deinen Knecht gesetztunter die/ so auf deinem Tisch essen. Washabe ich weiter Gerechtigkeit / oder weiter zuschreyen an den König?
2s. Der König sprach zu ihm: Was redestdu noch weiter von deinem Dinge? Ich habees gesagt: Du und * Ziba theilet den Acker miteinander. * e. 16,4.
30. MephiBoseth sprach zum Könige: Ernehme es auch gar dahin, nachdem mein HerrKönig mit Frieden heim gekommen ist.
31. Und Barsillai/ der Gileaditer/ kam herabvon Roglim / und * führete den König über denJordan/ daß er ihn im Jordan geleitete.
* 1 Kön. 2 , 7 .
32. Und Barsillai war sehr alt/ wohl achtzigJahre; der * hatte den König versorget / weiler zu Mahanaim war/ denn er war ein sehrtrefflicher (EM Mann. * e. 17,27.
33. Und der König sprach zu Barsillai: Dusollst mit mir hinüber ziehen/ ich will dich ver-sorgen bey mir zu Jerusalem.
3^. Aber Barsillai sprach zum Könige: Wasifts noch/ das ich zu leben habe/ daß ich mitdem Könige sollte hinauf gen Jerusalem ziehen?
35. Ich bin heute achtzig Jahre alt. Wie sollteich kennen / was gut oder böse ist/ oder schme-cken/ was ich esse oder trinke/ oder hören / wasdie Sänger oder Sängerinnen singen? Warumsollte dein Knecht meinen Herrn König weiterbeschweren?
36. Dein Knecht soll ein wenig gehen mit demKönige über den Jordan. Warum will mirder König eine solche Vergeltung thun?
37. Laß deinen Knecht umkehren / daß ichsterbe in meiner Stadt/ bey meines Vaters undmeiner Mutter Grab. Siehe/ da ist dem KnechtChimeham / den laß mit meinem Herrn Königehinüber ziehen / ünd thue ihm / was dir wohlgefällt.
38. Der König sprach: Chimeham soll mitmir hinüber ziehen/ und ich will ihm thun/ wasdir wohlgefällt; auch alles, was du von mir er-wählest / will ich dir thun.
39. Und da alles Volk über den Jordan wargegangen, und der König auch, küssete der Königden Barsillai, und segnete ihn; und er kehretewieder an seinen Ort.
^0. Und der König zog hinüber gen Gilgal,
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