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[1] (1821) [Altes Testament]
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325
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Seba getödtet. Dreyjahrige Theurung. 2Samuelis 20. 21. Der Gibeoniter Tod gerochen. 325

18. Sie sprach: Vorzeiten sprach man : Werfragen will, der frage zu Abel; und so gingswohl aus.

is. Ich bin eine von den friedsamen undtreuen Städten in Israel; und du willst dieStadt tödten, und die Mutter in Israel?Warum willst du das Erbtheil des Herrn ver-schlingen ?

20. Joab antwortete, und sprach: Das seyferne, das sey ferne von mir, daß ich verschlin-gen und verderben sollte; es hat sich nicht also.

21 . Sondern ein Mann vom Gebirge Eph-raim, mit Nahmen Seba, der Sohn Bichri,hat sich empöret wider den König David. Gebetdenselben her alleine, so will ich von der Stadtziehen. Die Frau sprach zu Joab: Siehe, seinHaupt soll zu dir über die Mauer geworfenwerden.

22. Und die Frau kam hinein zu allem Volkmit ihrer Weisheit. Und sie hieben Seba,dem Sohne Bichri, den Kopf ab, und warfenihn zu Joab. Da * blies er die Posaune, undsie zerstreueten sich von der Stadt, ein Jeglicherin seine Hütte. Joab aber kam wieder genJerusalem zum Könige. *«. -s. c. is, ie.

23. Joab * aber war über das ganze HeerIsrael. Benaja, der Sohn Jojada, war überdie Crethi und Plethi. *c. 8, is.

24. Adoram ' war Rentmeister. Josaphat,der Sohn Ahiluds, war Kanzler. * i Kön. 4,6.

25. Seja war Schreiber. Zadok und AbJa-thar waren Priester.

26 . Dazu war Jra, der Jairiter, DavidsPriester.

Das 21. Capitel.

David wehret der Theurung; erhält Siege wider die Philister.

1. As war auch eine Theurung zu Davids Zei-^ ten, drey Jahre an einander; und David

suchte das Angesicht des Herrn. Und der Herrsprach: Um Sauls willen, und um des Blut-hauses willen, daß er die Gibeoniter getödtethat.

2. Da ließ der König die Gibeoniter rufen,

und sprach zu ihnen. (Die Gibeoniter aberwaren nicht von den Kindern Israel, sondernübrig von den Amoritern; aber ' die KinderIsrael hatten ihnen geschworen, und Saul suchtesie zu schlagen in seinem Eifer für die KinderIsrael und Juda.) ' Los. s, is. is.

3. So sprach nun David zu den Gibeonitern:Was soll ich euch thun? Und womit soll ich

versöhnen, daß ihr das Erbtheil des Herrnsegnet?

4. Die Gibeoniter sprachen zu ihm: Es ist unsnicht um Gold noch Silber zu thun an Saulund seinem Hause, und ist uns nicht zu thunum Jemanden zu tödten in Israel. Er sprach:Was sprechet ihr denn, daß ich euch thun solle?

5. Sie sprachen zum Könige: Den Mann,der uns verderbet und zu Nichte gemacht hat,sollen wir vertilgen, daß ihm nichts bleibe inallen Grenzen Israel.

6. Gebet uns sieben Männer aus feinemHause, daß wir sie * aufhängen dem Herrn zuGibea Sauls, des Erwählten des Herrn. DerKönig sprach: Ich will sie geben. *4 Ms. 2 -, 4.

7. Aber der König verschönere MephiBoseths,des Sohnes Jonathans, des Sohnes Sauls,um * des Eides willen des Herrn , der zwischenihnen war, nähmlich zwischen David und Jo-nathan , dem Sohne Sauls. *iSam.i»,3.

8. Aber die zween Söhne * Rizpa, der Toch-ter Aja, die sie Saul geboren hatte, Armoniund MephiBoseth; dazu die fünf Söhne (N-rsbspder Schwester) Michals, der Tochter Sauls, die sie-t- dem Adriel geboren hatte, dem Sohne Barsil-lai, des Mahalothiters, nahm der König.

* k. 3/ 7. -k- 1 Sam. 18 , IS.

9. Und gab sie in die Hand der Gibeoniter ;die hingen sie auf dem Berge vor dem Herrn.Also sielen diese sieben auf einmahl, und starbenzur Zeit der ersten Ernte, wenn die Gersten-ernte angehet.

10. Da nahm Rizpa, die Tochter Aja, einenSack, und breitete ihn auf den Fels am Anfangder Ernte, bis das Wasser vom Himmel übersie troff; und ließ des Tages die Vögel des Him-mels nicht auf ihnen ruhen, noch des Nachtsdie Thiere des Feldes.

11 . Und es ward David angesagt, was Rizpa,die Tochter Aja, Sauls Kebsweib, gethan hatte.

12. Und David ging hin, und nahm die Ge-

beine Sauls und die Gebeine Jonathans, seinesSohnes, von den Bürgern zu Jabes in Gilead,die * sie von der Gasse Bethsam gestohlen hatten,dahin sie die Philister gehänget hatten zu derZeit, da die Philister Saul schlugen auf demBerge Gilboa; ' i Sam. 3i, 12 .

13 . Und brachte sie von dannen herauf, undsammelten sie zu Haufen mit den Gebeinen derGehenkten;

14. Und begruben die Gebeine Sauls undseines Sohnes Jormthans, im Lande Benja-