Absalom kommt um. 2 Samuelis 18 . Chufi abgesandt.
ans Thor, und alles Volk zog aus bey Hun-derten, und bey Tausenden.
§. Und der König geboth Ioab, und Abisai,und Jthai, und sprach: * Fahret mir säuber-lich mir dem Knaben Absalom. Und alles Volkhörete es, da der König geboth allen Haupt-leuten um Absalom. *». 12.
6. Und da das Volk hinaus kam aufs Feld,Israel entgegen; erhob sich der Streit im WaldeEphraim.
7. Und das Volk Israel ward daselbst geschla-gen vor den Knechten Davids, daß desselbenTages eine große Schlacht geschah, zwanzigtausend Mann.
8 . Und war daselbst der Streit zerstreuet aufallem Lande; und der Wald fraß viel mehrVolk des Tages, denn das Schwert fraß.
9. Und Absalom begegnete den Knechten Da-vids , und ritt auf einem Maulthier. Und dadas Maulthier unter eine große dicke Eiche kam;behing sein Haupt an der Eiche, und schwebetezwischen Himmel und Erde, aber sein Maul-thier lief unter ihm weg.
10. Da das ein Mann sah, sagte er es Ioaban, und sprach: Siehe, ich sah Absalom aneiner Eiche hangen.
i i. Und Ioab sprach zu dem Manne, der esihm hatte angesagt: Siehe, sähest du das?Warum schlugest du ihn nicht daselbst zur Erde?So wollte ich dir von meinet wegen zehn Sil-berlinge und einen Gürtel gegeben haben.
12. Der Mann sprach zu Ioab: Wenn dumir tausend Silberlinge in meine Hand gewogenhättest, so wollte ich dennoch meine Hand nichtan des Königs Sohn gelegt haben. Denn derKönig geboth dir, und Abisai und Jthai, vorunfern Ohren, und sprach: ' Hüthet euch, daßnicht Jemand dem Knaben Absalom ein Leid thue.
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13 . Oder wenn ich etwas Falsches gethanhätte auf meiner Seelen Gefahr, weil demKönige nichts verhohlen wird; würdest du selbstWider mich gestanden seyn.
1 ^ 4 . Ioab sprach: Ich kann nicht so lange beydir verziehen. Da nahm Ioab drey Spieße inseine Hand, und stieß sie Absalom ins Herz,da er noch lebte an der Eiche.
is. Und zehn Knaben, Joabs Waffenträger,machten sich umher und schlugen ihn zu Tode.
16. Da' blies Ioab die Posaune, und brachtedas Volk wieder, datz es nicht weiter Israel
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nachjagte; denn Ioab wollte des Volks ver^schonen. * e. 2,23.
17. Und sie nahmen Absalom, und warfenihn in den Wald in eine große Grube, undlegten einen sehr großen Haufen Steine aufihn. Und das ganze Israel fioh, ein Jeglicherin seine Hütte.
18. Absalom aber hatte ihm eine Säule auf-gerichtet , da er noch lebte; die stehet im Königs-grunde. Denn er sprach: Ich habe keinenSohn, darum soll dieß meines Nahmens Gc-dächtniß seyn; und hieß die Säule nach seinemNahmen, und heißt auch bis auf diesen Tag,Absaloms Raum.
19. Ahimaaz, der Sohn Zadoks, sprach: Lie-ber , laß mich laufen und dem Könige verkün-digen , daß der Herr ihm Recht verschaffet hatvon seiner Feinde Händen.
20. Ioab aber sprach zu ihm: Du bringestheute keine gute Bothschaft. Einen andernTag sollst du Bothschaft bringen, und heutenicht; denn des Königs Sohn ist todt.
21. Aber zu Chusi sprach Ioab: Gehe hinund sage dem Könige an, was du gesehen hast.Und Chufi bethete Ioab an, und lief.
22. Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sprachabermahl zu Ioab: Wie, wenn ich auch liefedem Chusi nach? Ioab sprach: Was willst dulaufen, mein Sohn? Komm her, du wirst nichteine gute Bothschaft bringen.
23 . Wie, wenn ich liefe? Er sprach zu ihm:So laufe doch. Also lief Ahimaaz stracks Weges,und kam Chusi vor.
2^. David aber saß zwischen zweyen Thoren.Und der Wächter ging aufs Dach des Thorsan der Mauer, und hob seinr Augen auf, undsah einen Mann laufen alleine,
25. Und er rief, und sagte es dem Königean. Der König aber sprach: Ist er alleine, soist eine gute Bothschaft in seinem Munde. Undda derselbige ging, und herzu kam;
26. Sah der Wächter einen andern Mannlaufen, und rief in das Thor, und sprach:Siehe, ein Mann läuft alleine. Der Königaber sprach: Der ist auch ein guter Bothe.
27. Der Wächter sprach: Ich sehe des ErstenLauf, als den Lauf Ahimaaz, des Sohnes Za-doks. Und der König sprach: Es ist ein guterMann, und bringet eine gute Bothschaft.
28. Ahimaaz aber rief, und sprach zum Kö,nige: Friede! Und bethete an vor dem Königeauf sein Antlitz zur Erde, und sprach: Gelobet
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