320 David gewarnet. 2 Samuelis 17 . 13 . Ahltophel erhenkt sich.
wir von ihm und allen seinen Männern nichtEinen übrig lassen.
13 . Wird er sich aber in eine Stadt versam-meln ; so soll das ganze Israel Stricke an die-selbe Stadt werfen, und fie in den Bach reißen,daß man nicht ein Kieselein daran finde.
i^. Da sprach Absalom und Jedermann inIsrael: Der Rath Husai, des Arachiten, istbesser, denn Ahitophels Rath. Aber der Herrschickte es also, daß der gute Rath Ahitophelsverhindert würde, auf daß der Herr Unglück«ber Absalom brächte.
is. Und Husai sprach zu Zadok und AbJathar',den Priestern: So und so hat Ahitophel Ab-salom und den Aeltesten in Israel gerathen; ichaber habe so und so gerathen.
16. So sendet nun eilend hin, und lasset Da-vid ansagen und sprechet: Bleibe nicht überNachtauf dem blachen Felde der Wüste, sondernmache dich hinüber, daß der König nicht ver-schlungen werde und alles Volk, das bey ihmist.
17 . Jonathan aber und Ahimaaz standen bey
dem Brunnen * Rogel, und eine Magd ginghin und sagte es ihnen an. Sie aber gingenhin, und sagten es dem Könige David an; dennfie durften fich nicht sehen lassen, daß fie in dieStadt kämen. *i K»n. i, 9 .
1 8 . Es sah fie aber ein Knabe, und sagte esAbsalom an. Aber die Beyde gingen eilendhin, und kamen in eines Mannes Haus zuBahurim ; der hatte einen Brunnen in seinemHofe, dahinein stiegen fie.
is. Und das Weib * nahm, und breitete eineDecke über des Brunnen Loch, und breiteteGrütze darüber, daß man es nicht merkte.
* Jos. 2, 4.
20. Da nun die Knechte Absaloms zum Weibeins Haus kamen, sprachen fie: Wo ist Ahimaazund Jonathan? Das Weib sprach zu ihnen:Sie gingen über das Wässerlein. Und da fie fiesuchten und nicht fanden, gingen fie wieder genJerusalem.
21. Und da fie weg waren, stiegen fiel aus demBrunnen und gingen hin, und sagten es David,dem Könige, an, und sprachen zu David : Ma-chet euch auf, und gehet eilend über das Wasser;denn so und so hat Ahitophel wider euch Rathgegeben.
22. Da machte fich David auf und alles Volk,das bey ihm war, und gingen über den Jordan,bis es licht Morgen ward, und fehlete nicht an
Einem, der nicht über den Jordan gegangenwäre.
23. Als aber Ahitophel sah, daß sein Rathnicht fortgegangen war; sattelte er seinen Esel,machte fich auf und zog heim in seine Stadt,und * beschickte sein Haus, und hing fich , -i- undstarb, und ward begraben in seines Vaters
Grabe. *Esaj. 38 ,1. -s Matth. 27 , L. Gesch. 1, IS.
2-i. Und David kam gen Mahanaim. UndAbsalom zog über den Jordan, und alle Man-ner Israel mit ihm.
25. Und Absalom hatte * Amasa an Joabs
Statt gesetzt über das Heer. Es war aberAmasa eines Mannes Sohn, der hieß Jethro,ein Jsraeliter, welcher lag bey Abigail, derTochter Nahas, der Schwester ZeruJa, JoabsMutter. * c. 19,13.
26. Israel aber und Absalom lagerten fich inGilead.
27. Da David gen Mahanaim gekommenwar; da brachten Sobi, der Sohn Nahas,von Rabbath der Kinder Ammon, und Machir,der Sohn Ammiels, von Lodabar, und *Bar-sillai, ein Gileaditer von Roglim, * 1 Kon. 2,7.
28. Bettwerk, Becken, irdenes Gefäß, Wei-zen, Gerste, Mehl, Sangen, Bohnen, Linsen,Grütze,
29. Honig, Butter, Schafe und Rinderkäsezu David und zu dem Volk, das bey ihm war,zu essen. Denn fie gedachten, das Volk wirdhungrig, * müde und durstig seyn in der Wüste.
* «. 16 , 2 .
Das 18 . Capitel.
Absalom wird an einer Eiche hangend durchstochen.'
1. Nttd David ordnete das Volk, das bey" ihm war, und setzte über fie Haupt-leute, über Tausend und über Hundert.
2. Und sandte aus des Volks einen drittenTheil unter Joab; und einen dritten Theilunter Abisai, dem Sohne ZeruJa, JoabsBruder; und einen dritten Theil unter *Jthai,dem Gethiter. Und der König sprach zum Volk:Ich will auch mit euch ausziehen. *c. i-, 19.
3. Aber das Volk sprach : Du sollst nicht aus-ziehen ; denn ob wir gleich fliehen oder dieHälfte sterben, so werden fie fich unser nichtannehmen; denn du bist, als wenn unser zehntausend wären; so ist es nun besser, daß du unsaus der Stadt helfen mögest.
Der König sprach zu ihnerr: Was euchgefällt, das will ich thun. Und der König trat
ans