318 Lade Gottes zurück. 2 Samuelis 15 . 16 . Simei fluchet David.
Lade des Bundes Gottes, und stelleten sie dahin.Und AbJathar trat empor, bis daß alles Volkzur Stadt aus kam.
26. Aber der König sprach zu Zadok: Bringedie Lade Gottes wieder in die Stadt. Werdeich Gnade finden vor dem Herrn; so wird ermich wieder hohlen, und wird mich sie sehenlassen und sein Haus.
26. Spricht er aber also: Ich habe nicht Lustzu dir; siehe, hier bin ich. ' Er mache es mitmir, wie es ihm wohl gefällt. *c. 10,12.
27. Und der König sprach zu dem PriesterZadok: O du Seher, kehre um wieder in dieStadt mit Frieden, und mit euch eure beydeSöhne, Ahimaaz, dein Sohn, und * Jonathan,der Sohn AbJathars. -1 K->n. 1,42.
28. Siehe, ich will verziehen auf dem blachenFelde in der Wüste, bis daß Bothschaft voneuch komme, und sage mir an.
29. Also brachte Zadok und AbJathar dieLade Gottes wieder gen Jerusalem, und bliebendaselbst.
30. David aber ging den Oelberg hinan, und*weinete, und sein Haupt war verhüllet, under ging barfuß. Dazu alles Volk, das bey ihmwar, hatte ein Jeglicher sein Haupt verhüllet,und gingen hinan, und weineten.
* 1 Sam. 30 , 4 .
31 . Und da es David angesagt ward, daßAhitophel im Bunde mit Absalom war; spracher: Herr, mache den Rachschlag Ahitophelszur Narrheit:
32. Und da David auf die Höhe kam, daman Gott pflegte anzubethen; siehe, da begeg-nete ihm Hufai, der Arachiter, mit zerrissenemRock und Erde auf seinem Haupt.
33. Und David sprach zu ihm: Wenn du mitmir gehest, wirst du mir eine Last seyn.
3 ä. Wenn du aber wieder in die Stadt gin-gest, und sprächest zu Absalom: Ich bin deinKnecht, ich will des Königs seyn , der ich deinesVaters Knecht war zu der Zeit, will nun deinKnecht seyn; so würdest du mir zu gut denRathschlag Ahitophels zu nichts machen.
35. So ist Zadok und AbJathar, die Priester,mit dir. Alles, was du Höretest aus des KönigsHause, sagtest du an den Priestern Zadok undAbJathar.
36 . Siehe, es sind bey ihnen ihre zween Söhne:Ahimaaz, Zadoks, und Jonathan , AbJatharsSohn. Durch dieselbigen kannst du mir ent-biethen, was du hören wirst.
37. Also kam Husai, der ' Freund Davids,in die Stadt; und Absalom kam gen Jerusalem.
* 1 Chr. 28 , 33 .
Das 16 . Capitel.
Zibä Verleumdung. Simei Lästerung. Blutschande Absaloml.
1. Nnd da David ein wenig von der Höhe** gegangen war: siehe, da begegnete ihm
"Ziba, der Knabe MephiBoseths, mit einemPaar Esel gesattelt; darauf waren zwey hundertBrote, und hundert Stuck Rosinen, und hun-dert Stück Feigen, und ein Lägel Wein.'e.s,2.
2. Da sprach der König zu Ziba: Was willstdu damit machen? Ziba sprach: Die Esel sollenfür das Gesinde des Königs, darauf zu reiten,und die Brote und Feigen für die Knaben, zuessen, und der Wein zu trinken, wenn sie müdewerden in der Wüste.
3. Der König sprach: Wo ist der Sohn dei-
nes Herrn? 'Ziba sprach zum Könige: Siehe,er blieb zu Jerusalem; denn er sprach: Heutewird mir das Haus Israel meines Vaters Reichwieder geben. ' c. 19,27.
* Der König sprach zu Ziba: Siehe, essoll dein seyn alles, was MephiBoseth hat. Zibasprach: Ich bethe an, laß mich Gnade findenvor dir, mein Herr König! ' -. 19,29.
5. Da aber der König David bis gen Bahurimkam; siehe, da ging ein Mann daselbst heraus,vom Geschleckt des Hauses Sauls, der hießSimei, der Sohn Gera, der ging heraus, und
* fluchte, * 1 Kon. 2, 8 .
6 . Und warf David mit Steinen, und alleKnechte des Königs Davids. Denn alles Volkund alle Gewaltigen waren zu seiner Rechtenund zur Linken.
7 . So sprach aber Simei, da er * fluchte:Heraus, heraus, du Bluthund, du loser Mann!
* 2 Mos. 22 , 28 .
8 . Der Herr hat dir vergolten alles Blut desHauses Sauls, daß du an seine Statt bist Kö-nig geworden. Nun hat der Herr das Reichgegeben in die Hand deines Sohnes Absaloms;und siehe, nun steckst du in deinem Unglück,denn du bist ein Bluthund.
9. Aber Abisai, der Sohn ZeruJa, sprachzu dem Könige: Sollte dieser todte Hund mei-nem Herrn, dem Könige, fluchen? * Ich willhingehen, und ihm den Kopf abreissen.
* 1 S >M. 26 , 8 .
10. Der König sprach : Ihr Kinder ZeruJa,
* was habe ich mit euch zu schaffen? Laßt ihn