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[1] (1821) [Altes Testament]
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317
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Absalom trachtet König zu werden. 2 Samuelis 15.

David fiiehet.

317

Das 15. Capitel.

David fliehet vor seinem auftnhrischcn Sohne Absalom.

I.ltnd es begab sich darnach, daß Absalom" ihm ließ * machen Wagen und Rosse,und fünfzig Mann, die seine Trabanten waren.

* 1 Kön. 1/ L.

2. Und Absalom machte sich also des Morgensfrühe auf, und trat an den Weg bey dem Thor.Und wenn Jemand einen Handel hatte, daßer zum Könige vor Gericht kommen sollte; riefihn Absalom zu sich, und sprach: Aus welcherStadt bist du? Wenn dann versprach: DeinKnecht ist aus der Stämme Israels einem;

3. So sprach Absalom zu ihm: Siehe, deineSache ist recht und gut, aber du Haft keinenVerhörer vom Könige.

Und Absalom sprach: O wer setzet michzum Richter im Lande, daß Jedermann zu mirkäme, der eine Sache und Gericht hat, daß ichihm zum Rechten hülfe!

s. Und wenn Jemand sich zu ihm that, daßer ihn wollte anbethen; so reckte er seine Handaus, und ergriff ihn, und küssete ihn.

6. Auf die Weise that Absalom dem ganzenIsrael, wenn sie kamen vor Gericht zum Könige,und * stahl also das Herz der Männer Israel.

* 1 Mos. 31, 20 .

7 . Nach vierzig Jahren * sprach Absalom zum

Könige: Ich will hingehen-, und mein Gelübdezu Hebron ausrichten, das ich dem Herrn ge-lobet habe. *i Sam.l6, i.

8. Denn dein Knecht that ein Gelübde, daich zu Gesur in Syrien wohnete, und sprach:Wenn mich der Herr wieder gen Jerusalembringet, so will ich dem Herrn einen Gottes-dienst thun.

9. Der König sprach zu ihm: * Gehe hin mit

Frieden. Und er machte sich auf, und ging genHebron. * 1 Sam. 20 , 42.

10. Absalom aber hatte Kundschafter ausge-sandt in alle Stämme Israels, und lassen sagen:Wenn ihr der Posaunen Schall hören werdet;so sprechet: Absalom ist König geworden zuHebron.

11. Es gingen aber mit Absalom zwey hundertMann, von Jerusalem berufen; aber sie gingenin ihrer Einfalt, und wußten nichts um dieSache.

12. Absalom aber sandte auch nach * Ahitophel,dem Giloniten, Davids Rath, aus seiner StadtGilo. Da er nun die Opfer tW; ward der

Bund stark, und das Volk lief zu, und meh-rete sich mit Absalom. *-.23,34.

13 . Da kam Einer, der sagte es David an,und sprach: Das Herz Jedermanns in Israelfolget Absalom nach.

1^. David aber sprach zu allen seinen Knech-ten, die bey ihm waren zu Jerusalem: * Auf!laßt uns fliehen, denn hier wird kein Entrinnenseyn vor Absalom; eilet, daß wir gehen, daßer uns nicht übereile, und ergreiffe uns, undtreibe ein Unglück auf uns, und schlage dieStadt mit der Schärfe des Schwerts.

* Psalm 3, 1.

15. Da sprachen die Knechte des Königs zuihm: Was mein Herr, der König, erwählet,siehe, hier sind deine Knechte.

16. Und der König ging zu Fuße hinaus mitseinem ganzen Hause. Er ließ aber zehn Kebs-weiber, das Haus zu bewahren.

17. Und da der König und alles Volk zuFuße hinaus kamen , traten sie ferne vom Hause.

18. Und alle seine Knechte gingen neben ihm

her, dazu alle * Crethi und Plethi, und alleGethiter, sechs hundert Mann, die von Gathzu Fuße gekommen waren, gingen vor demKönige her. * c. 8 , is.

19. Und der König sprach zu "Jthai, dem Ge-thiter : Warum gehest du auch mit uns? Kehreum, und bleibe bey dem Könige; denn du bistfremd, und von deinem Ort gezogen hieher.

* c. 18, 2.

20. Gestern bist du gekommen, und heute wa-gest du dich mit uns zu gehen: Ich aber willgehen, wo ich hin kann gehen.' Kehre um; unddeinen Brüdern mit dir widerfahre Barmher-zigkeit und Treue.

21. Jthai antwortete , und sprach: So wahrder Herr lebet, und so wahr mein Herr Königlebet, an * welchem Ort mein Herr, der König,seyn wird, es gerathe zum Tode oder zum Leben,da wird dein Knecht auch seyn. *R»thi, 16.

22. David sprach zu Jthai: So komm, undgehe mit. Also ging Jthai, der Gethiter, undalle seine Männer mit, und der ganze HaufeKinder, die mit ihm waren.

23. Und das ganze Land weinete mit lauter

Stimme, und alles Volk ging mit. Und derKönig ging über den * Bach Kidron, und allesVolk ging vor auf dem Wege, der zur Wüstegehet. * Lob. 18,1.

2^. Und siehe, Zadok war auch da, und alleLeviten, dir bey ihm waren, und trugen die