Davids Heirath.
1 Samuelis 18. 19.
Saul will David tödten.
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18. David aber antwortete Saul: Wer binich? Und was ist mein Leben und Geschlechtmeines Vaters in Israel, daß ich des KönigsEidam werden soll?
is. Da aber die Zeit kam, daß Merob, dieTochter Sauls, sollte David gegeben werden;ward * sie Adriel, dem Meholathiter, zum Weibegegeben. * Nicht. 15,2.
20. Aber Michal, Sauls Tochter, hatte denDavid lieb. Da das Saul angesagt ward,sprach er: Das ist recht.
21. Ich will sie ihm geben, daß sie ihm zumFall gerathe, und der Philister Hände über ihnkommen. Und sprach zu David: Du sollstheute mit der andern mein Eidam werden.
22. Und Saul geboth seinen Knechten: Redetmit David heimlich, und sprechet: Siehe, derKönig hat Lust zu dir, und alle seine Knechtelieben dich; so sey nun des Königs Eidam.
23. Und die Knechte Sauls redeten solcheWorte vor den Ohren Davids. David abersprach: Dünket euch das ein Geringes seyn,des Königs Eidam zu seyn? Ich aber bin einarmer geringer Mann.
2^. Und die Knechte Sauls sagten ihm wieder,und sprachen: Solche Worte hat David geredet.
25. Saul sprach: So saget zu David: DerKönig begehret keine Morgengabe, ohne hundertVorhäute von den Philistern, daß man sichräche an des Königs Feinden. Denn Saultrachtete David zu fällen durch der PhilisterHand.
26. Da sagten seine Knechte David an solcheWorte, und dauchte David die Sache gut seyn,daß er des Königs Eidam würde. Und dieZeit war noch nicht aus.
27. Da machte sich David auf, und zog hinmit seinen Männern, und schlug unter den Phi-listern zwey hundert Mann. Und David brachteihre Vorhäute und vergnügte dem König dieZahl, daß er des Königs Eidam würde. Dagab ihm Saul seine Tochter Michal zum Weibe.
28. Und Saul sah und merkte, daß der Herrmit David war. Und Michal, Sauls Tochter,hatte ihn lieb.
29. Da fürchtete sich Saul noch mehr vorDavid, und ward sein Feind sein Lebenlang.
30. Und da der Philister Fürsten auszogen;handelte David klüglicher, denn alle KnechteSauls, wenn sie auszogen, daß sein Nähmehochgepriesen ward.
Das 19. Capitel.
David begibt sich / das Leben zu erhalten, ins Elend.
1. ^aul aber redete mit seinem Sohne Jo-^ nathan und mit allen seinen Knechten,
daß sie David sollten tödten. Aber Jonathan,Sauls Sohn, hatte * David sehr lieb,
* e. 18, z. c. 20, 17.
2. Und Verkündigtees ihm, und sprach: MeinVater Saul trachtet darnach, daß er dich tödte.Nun, so bewahre dich morgen, und bleib ver-borgen, und verstecke dich.
3. Ich aber will heraus gehen, und nebenmeinem Vater stehen auf dem Felde, da du bist,und von dir mit meinem Vater reden, und wasich sehe, will ich dir kund thun.
Und Jonathan redete das Beste von Davidmit seinem Vater Saul, und sprach zu ihm:Es versündige sich der König nicht an seinemKnechte David; denn er hat keine Sünde widerdich gethan, und sein Thun ist dir sehr nütze,
5. Und er * hat sein Leben in seine Handgesetzt, und t schlug den Philister, und der Herrthat ein großes Heil dem ganzen Israel. Dashast du gesehen, und dich deß gefreuet. Warumwillst du dich denn an unschuldigem Blut ver-sündigen, daß du David ohne Ursach tödtest?
* Nicht. §, iS. c. 9 , 17 . -j- i Sam. 17 , M.
6 . Da gehorchte Saul der Stimme Jona-
thans , und schwur: So * wahr der Herr lebet,er soll nicht sterben. * c. n,45.
7 . Da rief Jonathan David, und sagte ihmalle diese Worte, und brachte ihn zu Saul,daß er vor ihm war, wie vorhin.
8. Es erhob sich aber wieder ein Streit; undDavid zog aus, und stritt wider die Philister,und that eine große Schlacht, daß sie vor ihmflohen.
9. Aber der * böse Geist vom Herrn kam überSaul, und er saß in seinem Hause, und hatteeinen Spieß in seiner Hand; David aber spielteauf den Saiten mit der Hand. ' c. 13,10.
10. Und Saul trachtete David * mit dem Spießan die Wand zu spießen. Er aber riß sich vonSaul, und der Spieß fuhr in die Wand. Davidaber floh, und entrann dieselbe Nacht.
* c. 18, 11.
11. * Saul aber sandte Bothen zu DavidsHaus, daß ne ihn bewahreten, und tödteten amMorgen. D as verkündigte dem David sein WeibNUchal, und sprach: Wirst du nicht diese Nachtdeine Seele erretten, so mußt du morgen sterben.
' Ps> 1.
12. Da