David schlägt Goliath. Jonathans Bund 1 Samuelis 17.18. mit David. Sauls Anerbiethen. 287
^9. Und David that seine Hand in die Tasche,und nahm einen Stein daraus, und schleuderte,und traf den Philister an seine Stirn, daß derStein in seine Stirn fuhr, und. er zur Erdefiel auf sein Angesicht.
so. Also überwand David den Philister mitder Schleuder, und mit dem Stein, und schlugihn, und tödtete ihn. Und da David keinSchwert in seiner Hand hatte,
51. Lief er, und trat zu dem Philister, undnahm sein Schwert, und zog es aus der Schei-de, und tödtete ihn, und hieb ihm den Kopfdamit ab. Da aber die Philister sahen, daßihr Stärkster todt war, flohen sie.
52. Und die Männer Israel und Juda mach-ten sich auf, und riefen und jagten den Phili-stern nach, bis man kommt ins Thal, und bisan die Thore Ekrons. Und die Philister fielenerschlagen auf dem Wege zu den Thoren, bisgen Gath und gen Ekron.
53. Und die Kinder Israel kehreten um vondem Nachjagen der Philister, und beraubten ihrLager.
6 ^. David aber nahm des Philisters Haupt,und brachte es gen Jerusalem, seine Waffenaber legte er in seine Hütte.
55 . Da aber Saul David sah ausgehen widerden Philister, sprach er zu Abner, seinem Feld-hauptmann : Weß Sohn ist der Knabe? Abneraber sprach : So wahr deine Seele lebet, König,ich weiß nicht.
56 . Der König sprach: So frage darnach,weß Sohn der Jüngling sey.
57. Da nun David wiederkam von der Schlachtdes Philisters; nahm ihn Abner, und brachteihn vor Saul; und er hatte des Philisters Hauptin seiner Hand.
68 . Und Saul sprach zu ihm: Weß Sohnbist du, Knabe? David sprach: Ich bin einSohn deines Knechts Jsai, des Bethlehemiten.
Das 18. Capitel.
Davids Lob/ Lebensgefahr und Heirath.
1. Nnd da er hatte ausgeredet mit Saul, ver-^ band sich das Herz Jonathans mit dem
Herzen Davids, und Jonathan gewann ihnlieb, wie sein eigenes Herz.
2. Und Saul nahm ihn des Tages, und ließihn nicht wieder zu seines Vaters Haus kommen.
3. Und' Jonathan und David machten einenBund mit einander; denn er hatte ihn-t lieb wiesein eigenes Herz. * c. 20,«. 16. c. 23, is.
2 Sam. 21, 7. 2 1 SW. IS, 1.
Und Jonathan zog aus seinen Rock, dener anhatte, und gab ihn David, dazu seinenMantel, sein Schwert, seinen Bogen , und sei-nen Gürtel.
5 . Und David ' zog aus, wohin ihn Saulsandte, und hielt sich klüglich. Und Saul setzteihn über die Kriegsleute; und er gefiel wohlallem Volk, auch den Knechten Sauls.
* 2 Kön. 18/ 7 .
6 . Es begab sich aber, da er wiedergekommenwar von des Philisters Schlacht, daß die * Wei-ber aus allen Städten Israels waren gegangenmit Gesang und Reigen, dem Könige Saul ent-gegen , mit Pauken, mit Freuden und mit Geigen.
* Nicht. ", 34.
7 . Und die Weiber sangen gegen einander,und spielten, und sprachen: Saul hat tausendgeschlagen, aber ' David zehn tausend.
* c. 21/ ii. c. 29 , s.
8 . Da ergrimmete Saul sehr, und gefiel ihmdas Wort übel, und sprach: Sie haben Davidzehn tausend gegeben, und mir tausend; dasKönigreich will noch sein werden.
9 . Und Saul sah David sauer an von demTage, und fortan.
10. Des andern Tages * gerieth der böse Geistvon Gott über Saul, und weissagte daheim imHause, David aber spielte auf den Saiten mitseiner Hand, wie er täglich pflegte. Und SaulHütte einen Spieß in der Hand, * c. 19/ s.
11. Und schoß'ihn, und gedachte: Ich willDavid an die Wand spießen. David aberwandte fich zweymahl von ihm. * c. 20/ 33.
12. Und Saul' fürchtete fich vor David; denn
der Herr war mit ihm, und war von Saukgewichen. * Marc. 6/ 20 .
13 . Da that ihn Saul von sich, und setzteihn zum Fürsten über tausend Mann; und erzog aus und ein vor dem Volk.
12,. Und David hielt sich ' klüglich in allemseinem Thun, und der Herr war mit ihm.
* 2 Kön. 18/ 7 .
15. Da nun Saul sah, daß er sich so klüg-lich hielt, scheuste er sich vor ihm.
16. Aber ganz Israel und Juda hatten Davidlieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her.
17. Und Saul sprach zu David: Siehe, meinegrößeste Tochter Merob will ich dir zum Weibegeben; sey nur freudig, und führe des HerrnKriege. Denn Saul gedachte: Meine Handsoll nicht an'ihm seyn, sondern die Hand derPhilister.