Der Sündfluth Anfang.
Der Sundfluth Abnahme.
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1 Mose 7. 8.
10. Und da die sieben Tage vergangen waren,kam das Gewässer der Sundfluth auf Erden.
11. In dem sechshundertsten Jahr des AltersNoah, am siebenzehnten Tage des andern Mo-naths, das ist der Tag, da anfbrachen alleBrunnen der großen Tiefe, und thaten sich aufdie Fenster des Himmels,
12. Und kam ein Regen auf Erden, vierzigTage und vierzig Nächte.
13. Eben an demselbigen Tage ging Noah inden Kasten mit Sem, Ham und Japheth, seinenSöhnen, und mit seinem Weibe, und seinerSöhne dreyen Weibern;
i^. Dazu allerley Thier nach seiner Art,allerley Vieh nach seiner Art, allerley Gewürm,das auf Erden kriechet, nach seiner Art, undallerley Vögel nach ihrer Art, alles was fliegenkonnte, und alles, was Fittige hatte;
is. Das ging alles zu Noah in den Kastenbey Paaren, von allem Fleisch, da ein leben-diger Geist innen war;
16. Und das waren Männlein und Fräulein
von allerley Fleisch, und gingen hinein, wiedenn * Gott ihm geboten hatte. Und der Herrschloß hinter ihm zu. * e, 19.20.
17. Da kam die Sundfluth vierzig Tage aufErden; und die Wasser wuchsen, und hobenden Kasten auf, und trugen ihn empor über derErde.
18. Also nahm das Gewässer überhand, undwuchs so sehr auf Erden, daß der Kasten aufdem Gewässer fuhr.
is. Und das Gewässer nahm überhand, undwuchs so sehr auf Erden, daß alle hohe Bergeunter dem ganzen Himmel bedecket wurden.
20. Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässerüber die Berge, die bedecket wurden.
21. Da * ging alles Fleisch unter, das aufErden kriechet, an Vögeln, an Vieh, an Thie-ren, und an allem, das sich reget auf Erden,und an allen Menschen. * Mmh. 21 / 38 . 2 Pet. 2 , 5 .c. 3 , 6 .
22. Alles, was einen lebendigen Athem hatteim Trocknen, das starb.
23. Also ward vertilget alles, was auf demErdboden war, vom Menschen an bis auf dasVieh, und auf das Gewürm, und auf die Vögelunter dem Himmel, das ward alles von derErde vertilget. Allein Noah blieb über, undwas mit ihm in dem Kasten war.
2-4. Und das Gewässer stand auf Erden hundertund fünfzig Tage.
Das 8. Capitel.
Die Sundfluth nimmt ein Ende.
* ^dachte Gott an Noah, und an alleThiere, und an alles Vieh, das mit ihmin dem Kasten war, und ließ Wind auf Erdenkommen, und die Wasser sielen. * c. 30,22.
2. Und die Brunnen der Tiefe wurden ver-stopfet, samt den Fenstern des Himmels, unddem Regen vom Himmel ward gewehret;
3. Und das Gewässer verlief sich von der Erdeimmer hin, und nahm ab, nach hundert undfünfzig Tagen.
Am siebenzehnten Tage des siebenten Monathsließ sich der Kasten nieder auf das Gebirge *Ararat. * Esm. 37, ss.
5. Es verlief aber das Gewässer fortan, undnahm ab bis auf den zehnten Monath. Am erstenTage des zehnten Monaths sahen der BergeSpitzen hervor.
6. Nach vierzig Tagen that Noah das Fensterauf an dem Kasten, das er gemacht hatte,
7. Und ließ einen Raben ausfliegen; der flogimmer hin und wieder her, bis das Gewässervertrocknete auf Erden.
8 . Darnach ließ er eine Taube von sichausfliegen, auf daß er erführe, ob das Gewässergefallen wäre auf Erden.
9. Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fußruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in denKasten; denn das Gewässer war noch auf demganzen Erdboden. Da that er die Hand heraus,und nahm sie zu sich in den Kasten.
10. Da harrete er noch andere sieben Tage,und ließ abermahl eine Taube fliegen aus demKasten.
11. Die kam zu ihm um Vesperzeit, und siehe,ein Oehlblatt hatte sie abgebrochen, und trug'sin ihrem Munde. Da vernahm Noah, daßdas Gewässer gefallen wäre auf Erden.
12. Aber er harrete noch andere sieben Tage,und ließ eine Taube ausfliegen, die kam nichtwieder zu ihm.
13. Im sechs hundertsten und ersten Jahr desAlters Noah, am ersten Tage des ersten Mo-naths, vertrocknete das Gewässer auf Erden.Da that Noah das Dach von dem Kasten, undsah, daß der Erdboden trocken war.
1^. Also ward die Erde ganz trocken, am siebenund zwanzigsten Tage des andern Monaths.
15. Da redete Gott mit Noah, und sprach:
16. Gehe aus dem Kasten, du und dein