Eingang in den Kasten.
6 -er ersten Welt. Göttl. Befehl an Noah. 1 M
auf Erden; denn da die Kinder Gottes die Töch-ter der Menschen beschliefen , und ihnen Kinder
* zeugeten, wurden daraus Gewaltige 7 in derWelt, und berühmte Leute.
* Matth. 24/ 38. 7- c. 10/ 8. s.
s. Da aber der Herr sah, daß der MenschenBosheit groß war auf Erden, und * alles Dich-ten und Trachten ihres Herzens nur böse warimmerdar; *c. 8,21. Ma«h. is, 19.
6. Da reuete es ihn, daß er die Menschen ge-macht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihnin seinem Herzen,
7. Und sprach: Ich will die Menschen, die ichgeschaffen habe, vertilgen von der Erde, vondem Menschen an, bis auf das Vieh, und bisauf das Gewürm, und bis auf die Vögel unterdem Himmel; denn es reuet mich, daß ich fiegemacht habe.
8. Noah aber fand * Gnade vor dem Herrn.
* c. 18/ 3. c. 19/ 19. Luc. 1/ 3o.
y. Dieß ist das Geschlecht Noah: Noah war ein
* frommer Mann, und ohne Wandel, und füh-rete ein göttliches Leben zu seinen Zeiten;
* Ebr. 11/ 7.
10 . Und zeugete drey Söhne, * Sem, Ham,und Japheth. *c.-,32.
i i. Aber die Erde war verderbet vor GottesAugen, und voll Frevels.
12. Da sah Gott auf Erden, und stehe, siewar verderbet; denn alles Fleisch hatte seinenWeg verderbet auf Erden.
13 . Da sprach Gott zu Noah: Alles FleischesEnde ist vor mich gekommen, denn die Erde istvoll Frevels von ihnen; und siehe da, ich will sieverderben mit der Erde.
i^. Mache dir einen Kasten von Tannenholz,und mache Kammern darinnen, und verpiche siemit Pech inwendig und auswendig.
i s. Und mache ihn also: Drey hundert Ellensey die Länge, fünfzig Ellen die Weite, unddreyßig Ellen die Höhe.
16 . Ein Fenster sollst du daran machen, obenan, eine Elle groß. Die Thüre sollst du mittenin seine Seite setzen. Und soll drey Bodenhaben, einen unten , den andern in der Mitte,den dritten in der Höhe.
17. Denn siehe, ich will eine * Sündfluth mitWasser kommen lassen auf Erden, zu verderbenalles Fleisch, darinnen ein lebendiger Athem ist,unter dem Himmel. Alles, was auf Erdenist, soll untergehen. * Ps. 29/10.
18 . Aber mit dir will ich einen Bund auf-
lse 6. 7.
richten; und du sollst in den Kasten gehen mitdeinen Söhnen, mit deinem Weibe, und mitdeiner Söhne Weibern.
19. Und du sollst in den Kasten thun allerley
Thiere von allem Fleisch; je * ein Paar,Männlein und Fräulein, daß sie lebendig blei-ben bey dir. * 7/ 2.9.
20. Von den Vögeln nach ihrer Art, von demVieh nach seiner Art, und von allerley Gewürmeauf Erden nach seiner Art; von denen allen sollje ein Paar zu dir hinein gehen, daß sie lebendigbleiben.
21. Und du sollst allerley Speise zu dir neh-men, die man isset; und sollst sie bey dir sammeln,daß sie dir und ihnen zur Nahrung da seyen.
22. Und Noah * that alles, was ihm Gott
geboth. * c. 7/ L. 2 Mos. 40, 16. Ebr. 11/ 7.
Das 7. Capitel.
Die Sündfluth bricht ein.
i.llnd der Herr sprach zu Noah: Gehe * in" den Kasten, du 7 und dein ganzes Haus;denn dich habe ich 77 gerecht ersehen vor mir zudieser Zeit. *2^2,5. ch Ap. Gcsch. 16,31.
chch Ebr. 11, 7.
2. Aus allerley reinem Vieh nimm zu dir, jesieben und sieben, das Männlein und sein Fräu-lein; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar,das Männlein und sein Fräulein.
3. Desselben gleichen von den Vögeln unterdem Himmel, je sieben und sieben, das Männ-lein und sein Fräulein, auf daß Same lebendigbleibe auf dem ganzen Erdboden.
-L. Denn noch über sieben Tage will Ichregnen lassen auf Erden , vierzig Tage und vier-zig Nächte, und vertilgen von dem Erdbodenalles, was das Wesen hat, das ich gemachthabe.
5. Und Noah * that alles, was ihm der Herr
geboth. * c. 6/ 22. 2 Mos. 40/ 16.
6. Er war aber sechs hundert Jahre alt, dadas Wasser der Sündfluth auf Erden kam.
7. Und * er gieng in den Kasten mit seinenSöhnen, seinem Weibe, und seiner SöhneWeibern, vor dem Gewässer der Sündfluth.
* Matth. 21/ 37. 38." 1 Per. 3/ 20.
8. Von dem reinen Vieh, und von dem unrei-nen, von den Vögeln, und von allem Gewürmeauf Erden,
9. Gingen zu ihm in den Kasten * bey Paaren,
je ein Männlein und Fräulein, wie ihm derHerr geboten hatte. ' -. 6,19.