Regenbogen.
8 Wiederhohlter Segen. 1 Mose 8. 9 .
Weib, deine Söhne/ und deiner Söhne Weibermit dir/
17. Allerley Thier, das bey dir ist/ von allerleyFleisch/ an Vögeln/ an Vieh/ und an allerleyGewürme, das auf Erden kriechet/ das geheheraus mit dir/ und reget euch auf Erde»/ und* seyd fruchtbar und mehret euch auf Erden.
* c. 1 / 22. c. 9 / i. 7 . c. 33 , l i.
18. Also ging Noah heraus * mit seinen
Söhne«/ und mit seinem Weibe/ und mit seinerSohne Weibern; * i Pa. 3,20. 2 P-t. 2,3.
19. Dazu allerley Thier/ allerley Gewürm,allerley Vögel/ und alles/ was auf Erdenkriechet/ das ging aus dem Kasten/ ein jeglicheszu seines gleichen.
20. Noah aber bauete dem Herrn einenAltar/ und nahm von allerley reinem Vieh/ undvon allerley reinem Gevögel / und opferte Brand-opfer auf dem Altar.
21. Und der Herr roch den lieblichen Geruch/und sprach in seinem Herzen: Ich will hin-fort nicht mehr die Erde verfluchen um derMenschen willen; denn das * Dichten desmenschlichen Herzens ist böse von Ju-gend auf. Und ich will 7 hinfort nicht mehrschlagen alles / was da lebet / wie ich gethan
habe. * c. 6 / 3. Matth. 13 , 19 . Rom. 3 , 23 . 7- Esaj. 31 , 9 .
22. So lange die Erde stehet/ soll nicht ' auf-bören Samen und Ernte/ Frost und Hitze/Sommer und Winter/ Tag und Nacht.
* c. 1 , 14 .
Das 9. Capitel.
Gott bestätiget 1cti>e„ Bund durch den Regenbogen.
i.IHnd Gott segnete Noah und seine Söhne/^ und sprach: ' Seyd fruchtbar und mehreteuch/ und erfüllet die Erde. *c. 1,22.28. c.33,11.
2. Eure Furcht und Schrecken * sey über alle
Thiere auf Erden / über alle Vögel unter demHimmel / und über alles / was auf dem Erdbodenkriechet; und alle Fische im Meer seyen in eureHände gegeben. * c. 1,2«.
3. Alles / was stch reget und lebet / das seyeure Speise; wie das grüne Kraut habe ich euchalles gegeben.
Allein esset * das Fleisch nicht/ das nochlebet in seinem Blut. * 3 Mos. 3,17. 3 Mos 12, ie.
5. Denn ich will auch eures Leibes Blut rächen /und will es an allen Thieren rächen; und willdes Menschen Leben rächen an einem jeglichenMenschen/ als der sein Bruder ist.
9. Wer * Menschenblut vergießet/ deß Blut
soll auch durch Menschen vergossen werden; dennGott hat den Menschen zu seinem Bilde ge-macht. * 2 Mos 21, 12. Matth. 26, 23 . Offenb. 13 , w.
7. * Seyd fruchtbar und mehret euch / und regeteuch auf Erden / daß euer viel darauf werden. * v. 1.
8 . Weiter sagte Gott zu Noah und seinenSöhnen mit ihm:
9. Siehe/ Ich richte mit euch einen Bundauf/ und mit eurem Samen nach euch/
10. Und mit allem lebendigen Thier bey euch/an Vögeln / an Vieh / und an allen Thieren aufErden bey euch / von allem / das aus dem Kastengegangen ist/ was für Thiere es sind auf Erden.
11. Und richte meinen Bund also mit euch auf/daß ' hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbetsoll werden mit dem Wasser der Sündfluth / undsoll hinfort keine Sündfluth mehr kommen/ diedie Erde verderbe. * c. 8 ,21. Es„j. 31,9.
12. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen desBundes/ .den ich gemacht habe zwischen mir undeuch/ und allem lebendigen Thier bey euch hinfortewiglich.
13. Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wol-ken / der soll das Zeichen seyn des Bundes /zwischen mir und der Erde.
1^. Und wenn es kommt/ daß ich Wolken überdie Erde führe/ so soll man meinen Bogen sehenin den Wolken.
15. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund
zwischen mir und euch, und allem lebendigenThier, in allerley Fleisch, daß * nicht mehr hin-fort eine Sündfluth komme, die alles Fleischverderbe. * Esa. 31,9.
16. Darum soll mein Bogen in den Wolkenseyn, daß ich ihn ansehe, und gedenke an denewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigenThier, in allem Fleisch, das auf Erden ist.
17. Dasselbesagte Gott auch zu Noah: Dießsey das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtethabe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.
1 8 . Die Söhne Noahs, die aus dem Kastengingen , sind diese: Sem, Ham,Japheth. Hamaber ist der Vater Canaans.
19. Das sind die drey Söhne Noahs, vondenen ist alles Land besetzt.
20. Noah aber fing an, und ward ein Acker-mann , und * pflanzte Weinberge. 7 c. 21,33.
21. Und da er des Weins trank, ward er trun-ken, und lag in der Hütte aufgedeckt.
22. Da nun Ham, Canaans Vater, sah seinesVaters Scham; sagte er es seinen beyden Brü-dern draußen.
23. Da
,