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6 (1867) Philologie, classische - Reformation
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951
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Preußische Schulstatistik.

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Das Maximum des ganzen Staates ist also: Breslau, Realschule am Zwinger I.Winter 1860/61: 718; das Minimum des ganzen Staates: TorgauII. Winter 1859/60: 35.

Die anerkannten höheren Bürgerschulen und sonstigen Ncallchranstaltenvertheilen sich nach ihrer Frequenz wie folgt (S. 950 Tabelle 19):

Bei diesen Anstalten hält sich, wie schon diese Tabelle lehrt, die Frequenz inziemlich geringer Höhe.

Das Maximum des ganzen Staates ist: Berlin Dorotheenstädt. Schule Sommer1859/60: 318; das Minimum des ganzen Staates: Burgsteinfurt Sommer 1859/60:22. Das Maximum der höhern Bürgerschulen: Crossen 1863: 177; das Minimum derhöhern Bürgerschulen: Torgau 1863: 39.

Die öffentlichen Progymnasien vertheilen sich nach ihrer Frequenz wie folgt:

Schiilcrfrequenz der öffentlichen Progymiiasik».

Tab. 20.

Provinz.

Winter

1853/4

Winter 1859/60

Sommer

1863

nur unter200 Schüler.

über 200.

unter 200.

nur unter200 Schüler.

Preußen ....

s

1

1

i

Brandenburg . .

1

3

2

Pommern . . .

1

1

Schlesien . . .

1

Posen.....

1

2

Sachsen ....

2

2

3

Westfalen . . .

6

5

Rheinprovinz . .

15

16

13

Summa

28

1

30

28

Auch bei diesen Anstalten übersteigt die Frequenz nur einmal 200.

Das Maximum des ganzen Staates ist: Neustadt in Preußen 1859/60: 217;das Minimum des ganzen Staates: Andernach 1859/60: 20.

Endlich ist noch die Schülerfrequenz der mit höheren Lehranstalten organisch ver-bundenen Vorschulen zu betrachten. Dieselben vertheilen sich nach ihrer Frequenzfolgendermaßen (S. 952 Tabelle 21):

Auch hier überwiegt bei weitem die Zahl der Anstalten mit unter 200 Schülern.

Das Maximum des ganzen Staates ist: Berlin, Friedrich.-Wilh.-Gymnasium undRealschule Sommer 1863: 549; das Minimum des ganzen Staates: Sagan, Gymnas.Winter 1859/60: 8.

Die Frequenzverhältnisse der verschiedenen Arten höherer Schulen stellen sich zueinander folgendermaßen. Frequenz über 400 kommt nur bei Gymnasien und Real-schulen 1. und 2. Ordnung vor: Bei Gymnasien ist sie kaum beim vierten Theil derGesammtzahl vorhanden, bei Realschulen 1. O. bei mehr als einem Dritttheil, beiRealschulen 2. O. nur in einer kleinen Minderzahl. Zwischen 400 und 200 liegt dieFrequenz der Hälfte der Gymnasien, eines Dritttheils der Realschulen 1. O., undetwa der Hälfte der Realschulen 2. O., dagegen nur weniger der übrigen Schulclassen.Unter 200 liegt die Frequenz eines starken Viertheils der Gymnasien, etwa einesDritttheils der Realschulen 1. O-, etwa der Hälfte der Realschulen 2. O. und dergroßen Mehrzahl der übrigen Schulen.

Aus den obigen Zusammenstellungen ergiebt sich nun weiter von selbst, welcherleiAnstalten in jeder Provinz am meisten, welcherlei am wenigsten Schüler hatten.