Preußische Schulstatistik.
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Fast die Hälfte aller höheren Bürgerschulen fällt somit auf die Rheinprovinz, undzwar sind es wiederum vorzugsweise evangelische Anstalten.
Auch unter den höheren Bürgerschulen sind Parallelanstalten zu Gymnasien, jedochebenfalls nur evangelische.
Berechtigungen besitzen alle höheren Bürgerschulen außer Hedingen in Hohen-zvllern.
Nachdem wir die Veränderungen im Bestände der höheren Reallchranstaltcn seit1859 in ihren drei Gattungen getrennt betrachtet haben, fassen wir noch den jetzigenGesammtbestand zusammen und vergleichen ihn mit dem von 1869 (s. Tab. 9).
Das Verhältniß der drei Gattungen der Realschulen zu einander stellt sich inProcenten folgendermaßen:
Tab. 10.
Provinzen.
Realschulen1. Ordnung.
Realschulen2. Ordnung.
höhere Bür-gerschulen.
Preußen .
66 V»
16 V»
16 V»
Brandenburg ....
SS
25
20
Pommern .....
so
16 Vs
33V-
Schlesien.
75
—
25
Posen..
100
—
—
Sachsen ..
66Vs
—
33'/s
Westfalen .....
77'/»
11V--
11-/-
Rheinlands .....
43"/--
8'°/2S
47*2/2-
Summa
K02°/2S
112--/2-
27»/--
Das Verhältnis der drei Arten höherer Realanstalten zu einander ist etwa folgendes:b/s der Anstalten sind Realschulen 1. Ordnung, V- Realschulen 2. Ordnung, höhereBürgerschulen.
Zur Vergleichung des jetzigen Gesammtbestandes mit dem von 1859 dient folgendeTabelle:
Realschulen 1859 und jetzt.
Tab. II.
Provinzen.
1859.
1866.
Realsch.l. Ordn.
Realsch.2. Ordn.
Summa,
Realsch.1. Ordn.
Realsch.2. Ordn.
Bürger-
schulen.
Summa.
Preußen . . .
3
8
ii
8
2
2
12
Brandenburg . .
6
5
ii
11
5
4
20
Pommern . . .
1
2
3
3
1
2
6
Schlesien . . .
3
3
6
6
—
2
8
Posen ....
2
2
4
S
—
—
5
Sachsen . . .
1
7
8
6
—
3
9
Westfalen . . .
4
—
4
7
1
1
9
Rheinlande . .
6
3
9
10
2
11
23
Summa
26
30
56
S6
11
25
92
Die Gesammtzahl der höheren Nealanstalten hat sich also in allen Provinzen ver-mehrt. Die größte absolute Vermehrung hat die Rheinprovinz, nämlich 14; Branden-burg hat 9, Westfalen 5, Pommern 3, Schlesien 2, Preußen, Posen, Sachsen je 1.Die Gesammtvermehrung beträgt 36.