Hoffnungen für Südwestafrika.
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Wir können nur wünschen, daß das gleichzeitigeAuftreten dieser verschiedenen Unternehmungenim südwestafrikanischen Schutzgebiete eine gründ-liche und möglichst erfolgreiche Durchforschungdes Landes nach wertvollen Mineralien zurFolge hat.
Diese Durchforschungen haben stattgefunden und habeilso günstige Ergebnisse geliefert, daß der Unternehmungs-geist der beteiligten Herren dadurch wesentlich belebt ist.Das kann ja ein Irrtum sein, es können Mißspekulationeneintreten; nehmen Sie aber au, daß die Spekulationrichtig ist: hat das Deutsche Reich, hat Herr Bambergerirgend ein Interesse sachlicher oder politischer Natur,die Leute in der Entwickelung ihrer Hoffnungen zuhindern und uns unsere Stellung bei der Vertretungdieser Hoffnungen dem Auslande, England gegenüberzu erschweren durch seine Rede, durch die Anfechtungender Nechtsunterlagen, auf denen sich das Recht dieserLeute gründet?
Weiter heißt es:
Die Aufnahme in den Weltpostverein wird ge-wünscht. Die infolge des Berggesetzes getroffenenneuen Einrichtungen einer Bergbehörde und einerSchutztruppe legeu der Gesellschaft außerordent-liche Aufwendungen auf. Die Kosten sind fürdie Zeit bis zum 31. März k. I. für die Berg-behörde auf ca. 80 000 Mark, für die Schutz-truppe auf ca. 70000 Mark veranschlagt.
Also für diese wertlose Sandwüste des Herrn Bambergerwendet die Gesellschaft tüchtige Summen Geldes auf,viel erheblichere als hier vom Reich dafür gefordertwerden. Es sind kaufmännische Unternehmer. Daß diese