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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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210 Die Neichstagssession von 1888 89 .

und seine Freunde so sprechen, ich verstehe sie vollkommenund durchschaue sie bis auf den Grund der Seele; daranfehlt es nicht. Soll ich nun gegen Sie duldsam sein,wenn ich finde, daß Sie die Interessen des Landes, zudessen Vertretung ich an erster Stelle berufen bin, hierschädigen? Das können Sie nicht verlangen; sonst würdeich als Doktor der Theologie mit meiner Ehre und mitmeinem Gewissen zu kurz kommen. Soweit kann meineDuldsamkeit nicht gehen, daß ich zulasse, daß unwider-legt, in einem Augenblicke, wo wir mit dem Auslandeverhandeln, die Rechtstitel, auf die wir uns berufen,als zweifelhaft und dürftig von einem Parlamentsredneröffentlich dargestellt werden (Widerspruch links), notakono von einem deutschen Parlamentsredner, nichtvon einem englischen. Das hat der Herr Abgeordnetein seiner Erwiderung vollständig verschwiegen. Er hateine Masse sarkastischer und bitterer Bemerkungen überdie diplomatische Geheimniskrämerei gemacht. Da hater einen Feind an die Wand gemalt, der ich nicht war,und der mir nicht ähnlich sah; er hat auf einen gemaltenGrenadier nach der Scheibe geschossen und nicht nachmir. Ich habe ja gar keine Geheimniskrämerei gemacht;ich habe nur gesagt, ich bin an dieser Stelle und heutenicht berechtigt, das große Interesse kund zu geben, dasdie deutschen Unternehmer an dieser Sache haben. Mirist nun inzwischen ein Novissimum zugefertigt worden,worin dieses Interesse schon in dem öffentlichen Druckebekundet wird. Diese Rücksicht fällt also für mich, undich werde Ihnen mitteilen, was hier steht. Aber demHerrn Abgeordneten möchte ich doch zu erwägen geben,daß er trotz seiner sonstigen Sagazität und Scharfsichtig-keit darüber andere Leute nicht in einen Irrtum in-