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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
Entstehung
Seite
159
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Eine historische Legende.

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alten Fuß wesentlich dem Wohlwollen des Kaisers Ale-xander I. oder wenn Sie skeptisch sein wollen

^ sagen Sie, der russischen Politik, wie sie Preußen brauchte,zu danken gehabt.

Diese Dankbarkeit hat die Regierungszeit FriedrichWilhelms III. beherrscht. Das Saldo, welches Rußlandim preußischen Konto hatte, ist durch die Freundschaft,ich kann fast sagen, durch die Dienstbarkeit Preußenswährend der ganzen Regieruugszeit des Kaisers Nikolausausgenützt und in Olmütz, kann ich sagen, getilgt wor-den. In Olmütz nahm der Kaiser Nikolaus nicht fürPreußen Partei, schützte uns nicht einmal vor üblen Er-fahrungen, vor gewissen Demütigungen, wie der KaiserNikolaus überhaupt doch im ganzen mehr Vorliebe fürOesterreich als für Preußen hatte; der Gedanke, daß wirRußland während seiner Regierung irgendwelchen Dankschuldig wären, ist eine historische Legende.

Wir haben aber, solange der Kaiser Nikolaus lebte,unsererseits doch die Tradition Rußland gegenüber nichtgebrochen; wir haben im Krimkriege, wie ich vorher schonerzählte, unter erheblichen Gefahren und Bedrohungenfestgehalten an der russischen Aufgabe. Seine Majestätder hochselige König hatte keine Neigung was da-mals, wie ich glaube, möglich gewesen wäre, miteiner starken Trnppenaufstellung eine entscheidende Nollein dem Kriege zu spielen. Wir hatten Verträge geschlossen,nach denen wir verpflichtet waren, zu einer gewissen Zeit100 000 Mann aufzustellen. Ich schlug Seiner Majestätdamals vor: stellen wir nicht 100 000, sondern 200 000Mann auf, und stellen wir sie L olloval auf, sodaß wirsie nach rechts und links gebrauchen können; so sind EureMajestät heute der entscheidende Richter des Krimkrieges ,