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16 (1891) Die letzten Zeiten im Amt : 1887 - 1889
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129
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Abstrakte und angewandte Wissenschaft. t29

im Etat des Auswärtigen Amtes wiederholt bewilligten Summeoon 150 000 Mark erhob, die ausdrücklich zur Förderungder ausdie Erschließung Zentralafrikas und anderer Länder gerichtetenwissenschaftlichen Bestrebungen" bestimmt sei. *) Rednertadelte, daß die von der zu diesem Behufe gebildeten deutschenAfrikanischen Gesellschaft" verfolgten Zwecke jetzt hintangesetztwürden, und statt dessen praktisch koloniale Ziele der Regierung,wie die Erforschung des Hinterlandes der Küste von Kamerun,den Vorzug erhielten. Den Afrikareisenden Flegel habe man zuunglücklicher Stunde verabschiedet, anstatt ihn weiter zu verwenden.Hierauf sagte Fürst Bismarck:

Ich bedaure zunächst, daß bei dem tiefliegendenStandpunkt, von dem aus der Herr Vorredner sprach,hier seine Aeußerungen nur sehr unvollkommen und mitAnstrengung zu hören waren. Soviel aber habe ichvernommen, daß er uns einen Vorwurf daraus macht,daß die 150 000 Mark Beihilfe zur Förderung der aufErschließung Zentralafrikas und anderer Ländergebietegerichteten wissenschaftlichen Bestrebungen nicht wie früherfür das Nigergebiet, sondern zur Erforschung des hinterden deutschen Besitzungen in Kamerun liegenden Gebietesdurch Verfügung des Auswärtigen Amtes bestimmtworden wären. Das Auswärtige Amt ist durch keineAndeutung der Teile von Afrika, welche erforscht werdensollten, in der Verwendung dieser Gelder beschränktworden. Es heißt: das Innere jenes Weltteils. Umdahin zu kommen, muß man doch immer irgendwo vomRande ausgehen, und von welcher Seite man die Sacheanschneiden will, das, glaube ich, wird am besten denEntschließungen der exekutiven Behörde überlassen. Na-türlich geben wir dabei den Teilen den Vorzug, wo wirdie Küste besitzen. Die wissenschaftliche Tragweite dessen,

*) Vgl. Bd. XIV. S. 151 ff.

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