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Die Landtagssession von 1887.
Basis des Reiches heutzutage besitzen, wenn nur diesenzentralen Hemmschuh nicht an unserm Staatsschiffe ge-habt hätten. (Heiterkeit.)
Außerdem ist das Zentrum, da es vermöge seinerWahleiuflüsse hauptsächlich auf die Stimmen der länd-lichen Bevölkerung angewiesen war, zugleich ein Mittelgewesen, die Ansprüche der ländlichen Bevölkerung gegen-über der großstädtischen in manchen wirtschaftlichenFrage erfolgreich zu vertreten. Also Sie sehen, daß ichnicht undankbar für die guten Seiten des Zentrums bin(Heiterkeit), und das Bravo, das mir vorhin vielleichtironisch (Zuruf aus dem Zentrum: nein!) gezollt wurde,verdiene.
Ich glaube, das Mißverständnis, daß es sich hier-um konfessionelle Fragen gehandelt habe, beseitigt zuhaben und damit auch die Befürchtungen des HerrnAbgeordneten Gneist widerlegt zu haben, daß die pro-testantische Kirche von der jetzigen Vorlage irgend etwaszu fürchten habe oder an die Annahme derselben ihrer-seits Ansprüche zu knüpfen genötigt sei, die sie vor 1871ihrerseits nicht auch schon gehabt habe. Sie hat An-sprüche auf Verbesserung ihrer Lage damals gehabt undhat sie noch -heute; aber ich möchte, daß sie nicht geradedie absolute Parität und den Vergleich mit der katho-lischen Kirche dabei zur Grundlage nehme und sich zurück-gesetzt fühle, wenn der katholischen Kirche irgendwelcheKonzession gemacht wird, die Sie, wie ich glaube, mitkeinem gerechten Maßstab messen. Das Normaljahr, vondem Sie ausgehen, ist falsch; es ist mitten aus derKampfzeit gegriffen, etwa 1877 oder jedenfalls schon vorder ersten reformierenden Novelle.
Eine Gleichheit der beiden Kirchen im preußischen