Das kleinere Nebel.
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sichten und nicht nach denen des Herrn AbgeordnetenRichter handeln.
So wie die Sache liegt, habe ich aber heute eigent-lich kein Bedürfnis, die geringen Kräfte, über die ichverfüge, an den Herrn Abgeordneten Richter zu verwen-den. Ich kam hierher hauptsächlich iu der Absicht, die-jenigen Mitglieder des Hauses, welche ich Freunde derRegierung nennen kann, davor zu warnen, daß sie durchihr Verhalten die jetzige Vorlage zu Fall bringen. Ichbin überzeugt, daß alle Mitglieder der nationalen Par-teien mit mir darüber einig sind, daß wir unseren katholi-schen Mitbürgern diejenigen Konzessionen, die wir ohneSchaden für den Staat machen können, auch machensollen. Wir können nur in Meinungsverschiedenheit seinüber die Grenze für die Bewilligung des Staats.
Die Königliche Regierung ist nun der Meinung, daßdiese Grenze durch die Vorlage, wie sie aus dem Herren-haus kommt, nicht überschritten wird, und wenn auch siedas eine oder andere in dieser Vorlage anders gewünschthätte, so hat sie doch ihrerseits die Pflicht — und ichglaube, meine Herren, Sie haben sie auch — den Schaden,der auf die eine oder andere Weise dem Lande und seinemFrieden zugefügt werden kann, gegeneinander abzuwägenund das kleinere Uebel zu wählen; sich zu fragen: ist dergrößere Schaden und das größere Uebel in der Fort-dauer des Kampfes, dessen weitere Entwickelung niemandvorher beurteilen kann, oder ist der größere Schaden inden, ich möchte sagen, mäßigen Konzessionen, durch welcheein mockus vivoucki, nach welchem wir lange gesuchthaben, erreicht ist?
Wenn Sie diese Vorlage zu Fall bringen, oder, wiewir aus den Aeußerungen des Herrn Abgeordneten