Sparkassenwohlhabenheit.
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kehr habende Provinz; Schlesien 44 Mark; dann konnnenSachsen mit 104 Mark, Schleswig-Holstein mit 24t Mark,weil es Handel, Seefahrt, also Wohlhabenheit hat. Ichgebe zu, Schleswig-Holstein ist ebensowohl eine Ackerban-provinz ; aber gerade der Großgrundbesitz, der gewöhnlichdie Scheibe bildet, nach der geschossen wird, der ist inSchleswig-Holstein doch so gering vertreten, wie kaumin den anderen Provinzen, — der Besitz ist vorwiegendein bäuerlicher. Hannover hat ISO Mark, Westfalen192 Mark pro Kopf, und Hohenzollern — wieder reinackerbautreibend — SO Mark. Sie werden daraus er-sehen, daß die rein ackerbautreibenden Provinzen sichlange nicht einer so blühenden Situation in Bezug aufdie Sparkasseneinlagen erfreuen wie die rein industriellenund merkantilen, und daß eben unter dem heutigen Re-gime sich die Güter dieser Welt ungleich verteilen.
Aber vor allen Dingen geht daraus hervor, daß diearbeitende Klasse — von der, wie ich mich erkundigt habe,die Haupteinlagen im ganzen herrühren — sich seit derEinführung der Schutzzölle, seit 1879, in einer ununter-brochen fortschreitenden Sparkassenwohlhabenheit befindet.Ich kann in die Häuser nicht hineinsehen; aber ich kannmir nicht denken, daß die Arbeiter irgend etwas Unent-behrliches entbehrt haben werden, um diese Gelder in dieSparkassen zu tragen. Ich berufe mich da auf das, wasaus den amtlichen Listen ersichtlich ist.
Der Herr Vorredner hat ferner jeden Zusammenhangvon Reichstagsmitgliedern mit den Zeitungen, die ichzitiert habe, ganz bestimmt zurückgewiesen. Er hat damitvielleicht einzelne hervorragende Persönlichkeiten ini Augegehabt, also z. B. seinen ihm nächststehenden Geschäfts-freund, den Abgeordneten Richter. Der hat ja wohl