Ruchlose Kriegshetzerei.
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augenblicklich unterliegen sollten, würde eine Nation wiedie deutsche niemals zu Grunde gehen, und wenn sie zuGrunde geht, ist es doch immer besser, mit Ehren unter-zugehen, als mit Schande zu leben. (Bravo! rechts.)Das sind aber Sachen, von denen man wohl gelegentlich,wenn man die vorsichtige Politik der Regierung angreift,in renommistischer Weise reden kann, die aber nachKräften zu verhindern die Aufgabe einer vaterlands-liebenden und ehrliebenden Diplomatie ist. Und wegenBulgarien, wegen Hekuba, werden wir unser Verhältnismit Rußland nicht brouillieren, und überhaupt werdenwir keinen Krieg führen mit einem Nachbar, mit demwir keine streitigen Interessen haben. Rußland wünschtkein deutsches Land zu erobern, und wir wünschen keinrussisches; es könnten nur polnische Provinzen sein, vondenen haben wir schon mehr, als für uns bequem ist.Es ist also nicht der mindeste Grund, diese für mancheunserer inneren Politiker fehlende Zwietracht mit Ruß-land künstlich erzeugen oder schüren zu wollen.
Ich kann solche Kriegshetzerei gegen Rußland auchnicht anders erklären, als wie ich mir manchen fran-zösischen Krieg erkläre: wegen der Rückwirkung auf dieinnere Politik. Leben wir mit Rußland in Feindschaft,so stellt sich manches in der inneren Politik doch nochanders, und die Regierung ist ja natürlich im ganzenschwächer. Aber das ist doch nur eine theoretische Be-rechnung, daß sie schwächer wird; ihren eigenen Lands-leuten gegenüber ist eine Regierung sehr viel stärker.Wenn sie in einem schwierigen Kriege sich befindet, danngilt Notrecht, dann ist vieles erlaubt, was im Friedenoder in einem leichteren Kriege schon nicht möglich ist.Also auch diese Rechnung wäre fehlerhaft. Ich kann
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