Krieg aus innerer Verlegenheit.
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Mit Ruhe und Einsicht beleuchtete darauf der nationalliberaleAbgeordnete Hob recht die Unznträglichksiten einer Bewilligungdes Armeebudgets auf kurze Frist und suchte den „scheinbarenWiderspruch" zwischen dem eiligen Einbringen der Vorlage — vorAblauf des Septennats — und der Erwartung ihrer Wirkung erstin Zukunft durch einen Hinweis aus das gespannte Verhältnis mitFrankreich zu erklären. Fürst Bismarck erhielt hierdurch denAnlaß, seine erste Rede folgendergestalt zu ergänzen:
Ich habe in der Hauptsache noch mal um das Wortgebeten, um eine Vergessenheit wieder gut zu machen,die ich vorher bei der Reichhaltigkeit des Stoffs begangenhabe. Ich habe die Fälle, in denen mir meiner Ansichtnach unter Umständen eilten Angriff von Frankreich zuerwarten haben, nicht so vollständig klargestellt, wie ichbeabsichtigte; ich habe nur den Fall erwähnt, daß einefranzösische Negierung ans Ruder kommen könnte, dieglaubte, uns an Rüstungen und Kraft soweit überlegenzu sein, daß sie des Sieges sicher wäre, — wenigstensdieselbe Sicherheit hätte, welche die französische Armeeim Jahre l870 hatte, als sie gegen uns in den Kriegzog; ich habe aber einen andern Fall, bei dem eine solcheSiegessicherheit gar nicht so absolut notwendig ist, undden ich erwähnen wollte, übergangen, einen Fall, derdoch auch ein ziemlich breites Feld in den Konjunktureneinnimmt, die wir machen müssen, wem: wir auf allesgerüstet sein wollen. Das ist der Fall, daß ähnlich wieunter dem dritten Napoleon die Unternehmungen nachaußen hin als ein Sicherheitsventil für die inneren An-gelegenheiten dienen sollten (sehr richtig! rechts), daßmau im Innern gewissermaßen nicht mehr weiß, woaus noch ein, daß man in der Verlegenheit ist, aus derman sich dadurch zu ziehen sucht, daß man auf seinenfriedliebenden Nachbar einhaut. Es wäre das nament-