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Die Reichstagssession von 1886—87.
Feind nicht wieder auf die Beine kommt und in dennächsten 30 Jahren nicht wieder an die Möglichkeitdenken kann, sich dem Sieger gegenüberznstellen. Dashätten wir, wenn wir eben nur die Staaatsraison undnicht auch die christliche Gesinnung zu Rate zögen, wiedas kriegführende Frankreich das gewohnt ist, 1870ebenso gut thun können, wie Napoleon es im Jahre 1807und später gethan hat. Wenn Sie die Erzählungen deralten Leute aus jener Zeit lesen, wenn Sie, wie ich nochin meiner Kinderzeit, unmittelbar die Erzählungen derBauern, Landleute und Gutsbesitzer über die Leiden derFremdherrschaft im Lande angehört hätten, — ich glaube.
Sie würden auch ängstlicher sein vor der entferntestenMöglichkeit, daß ähnliche Zustände wieder eintretenkönnten.
Aber das Geld ist ja das wenigsteman würdedafür sorgen, daß das Deutsche Reich so stark nichtbleibt, wie es ist. Man würde, von der Rheingrenzeausgehend, uns vom Rhein so viel abnehmen, wie mankönnte; ich glaube nicht, daß man sich mit Elsaß-Loth-ringen begnügen würde, man würde ein altoruin tantuindazu verlangen den Rhein abwärts. Auch das würdenicht genügen; man würde vor allen Dingen die Her-stellung des Königreichs Hannover verlangen. (Bewegung.) »Allein auf diesem Wege und auf keinem anderen istdas, was mir einer von den Herren Welfen sagte, dieHerstellung des wölfischen Staates auf gesetzmäßigemWege, möglich; denn der Friedensvertrag, den wir mitFrankreich — wenn wir überwunden sind, mit demSieger, — abschließen, kommt ja in die Gesetzsammlung(Heiterkeit), und dann ist Hannover auf gesetzmäßigemWege hergestellt. Wir würden Schleswig ganz ohne i