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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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Die Reichstagssession von 1886—87.

die Franzosen, wenn der Krieg wieder ausbricht, odernicht. Darauf habe ich gesagt: Nehmen wir Metz!(Heiterkeit.) Sie stehen jetzt, meine Herren, vor derselbenFrage, ob Sie, wenn der Krieg mit Frankreich vielleicht insieben Jahren wieder ausbricht, 100 000 Mann schwächersein wollen oder nicht. Mit anderen Worten: es ist ganzvon derselben schweren Bedeutung für unsere zukünftigeSicherheit, ob Sie Metz aufgeben wollen, als ob Sieuns 100 000 Mann verweigern, die durch die jährlicheAusbildung von 16 000 Mann Soldaten geschaffenwerden sollen bis dahin, wo der Krieg möglicherweiseausbricht. Also wenn Sie vorziehen, daß wir denFranzosen sagen: seid doch gut, wir geben euch Metz,wenn ihr ferner stille sitzen wollt, — so ist das ungefährdasselbe, als wenn Sie uns jetzt die Verstärkung derArmee, die wir nach unserem militärischen Urteil zugebrauchen glauben, versagen. (Bewegung.)

Also ich wiederhole: wir werden Frankreich nichtangreifen, unter keinen Umständen. Es gibt viele Fran-zosen, die darauf warten, weil sie lieber einen Ver-teidigungskrieg als einen Angriffskrieg führen wollen,weil es viele gibt, bei denen der französische Angriffauf Deutschland nicht populär ist. Sie werden, wervon Ihnen die französische Geschichte kennt, mir rechtgeben, daß die Entschließungen Frankreichs in schwerenMomenten immer durch energische Minoritäten und nichtdurch die Majoritäten und das ganze Volk bewirktworden sind. Diejenigen, die den Krieg mit uns wollen,die suchen einstweilen nur die Möglichkeit, ihn mit mög-lichster Kraft zu beginnen. Ihre Aufgabe ist, ls ksusa-ors cls lg. rsvanolls zu unterhalten. Die Aufgabe,die Gambetta dahin definierte: ns parlsr: janiais cls