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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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tu AUSI'ro, MLI 8 P6N862-^ toujoui' 8 ! - und das ist

auch heute noch die Signatur der französischen Situation.Man spricht nicht davon, man spricht nur von derBefürchtung, von Deutschland angegriffen zu werden.Diese Befürchtung ist unwahr, und wer sie in Frankreichausspricht, weiß, daß er die Unwahrheit sagt. Wirwerden Frankreich nicht angreifen.

Nichts desto weniger wird damit dem friedliebendenFranzosen Jacques Bonhomme, der lieber seinen Ackerbaut, als in den Krieg zieht, vorgeredet, daß der ruch-lose Deutsche es ist, der ihm womöglich — ich weiß nichtwas abnehmen wollte. Die Franzosen haben ja garnichts, was für uns irgendwie begehrenswert wäre.Das fortwährende Unterhalten und Schüren dieses kousaers ist mir im höchsten Grade bedenklich. Ich habedas feste Vertrauen zu den friedlichen Gesinnungen dergegenwärtigen französischen Regierung. Die Herren Gabletund Flourens sind nicht die Leute, die den Krieg mituns wünschen; sie haben die Absicht, ehrlich mit uns zuleben. Ebenso war es mit der früheren Regierung Frep-cinet oder Ferry; alle diese Herren waren friedlich, solange sie am Ruder waren. Und wenn Sie mir derenRegiment auf längere Zeit verbürgen könnten, so würdeich sagen: sparen wir unser Geld, aber sparen wir esnicht für den Fall, daß wir vielleicht feindliche Kon-tributionen zu zahlen haben. Wie die Sachen liegen,kann mich dieses Vertrauen auf die friedlichen Gesin-nungen der französischen Negierung, auf die friedlichenGesinnungen eines großen Teils der französischen Be-völkerung aber nicht bis zu dem Grade von Sicherheiteinwiegen, daß ich sagen könnte: wir haben einen fran-zösischen Krieg gar nicht mehr zu fürchten. Nach meiner

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