Bismarcks einziger Ehrgeiz.
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ein Kontrahieren ist nicht vorhanden, und wie weit ichVertrauen habe, habe ich vorher auch gesagt: ich habeVertrauen zu dein jetzt regierenden Papst. Daß wir,daß auch ich wie jeder andere Kluge an Klugheit imVatikan meinen Meister finde, bestreite ich hier gar nicht;ich strebe auch gar nicht, mit dem Vatikan an Klugheitoder an Schlauheit zu wetteifern. Mein Ziel ist nur,auf einem Gebiete meinen Meister nicht zu finden, aufdem der Fürsorge für das Wohl meines eigenen Vater-landes (Bravo!), und in diesem Sinne handle ich, indiesem Sinne mache ich den Versuch, den der Herr Vor-redner als eine Illusion bezeichnet. Nun ich bin Illu-sionen sehr schwer zugänglich, ich mache mir auch hierkeine unbedingte Illusion, indessen ich will die Hoffnungennicht entmutigen; auch wenn ich ganz frei von jederIllusion wäre, so würde mich diese Freiheit doch nichtvon der Pflicht dispensieren, diesen Versuch, ob wir zumFrieden des Vaterlandes kommen können, zu machen.Wenn er nicht gelingt, dann werden wir andere Ent-schließungen zu fassen haben — ich habe das Vertrauen,er werde gelingen.
Der Nachhall des Kampfes, der aus der Tonartdes Herrn Vorredners sprach, ist mir vollständig erklär-lich und nicht unsympathisch; ich könnte ihn teilen, wennich nicht Minister wäre, aber da ich Minister bin, mußich meine Gefühle und mich vor allen Dingen, aber wennmöglich auch meine Landsleute und Mitarbeiter loslösenvon dem Zusammenhangs mit dem Kampfeszorn der Ver-gangenheit; ich möchte diese jetzige Situation freimachenvon dem Einfluß der Erinnerung.
Die Illusion, daß wir bei dieser Gelegenheit nundie Grenze zwischen Staat und Kirche genau und dauernd