Vertrauen auf Leo Xltl.
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der preußischen Gesetzgebung durch irgend ein zweiseitigesGeschäft hier beschränkt und beeinträchtigt worden wäre.Wir haben keine Vorlagen machen wollen, wenn wirhätten befürchten müssen, daß durch sie der Zweck, unsdem Frieden näher zu bringen, von Hause aus nichterreicht werden könnte, daß jener Zweck vielmehr infolgedes Widerspruchs der Kurie absolut abgeschnitten wordenwäre. Daher haben wir sondiert, ob die Vorlagen, diewir zu machen beabsichtigten, als ein Entgegenkommenbei der Kurie aufgefaßt und einen dem Frieden günstigenEindruck dort machen würden, oder ob die Kurie sichwiederum verpflichtet halten würde, gegen ein Entgegen-kommen, das nicht alle ihre Wünsche und Forderungenerfüllte, ihrerseits Front zu machen. Daß wir uns alsovergewisserten, ist eine ganz natürliche diplomatische Vor-sicht. ^Außerdem ist es höchst erfreulich gewesen, daß sichdaran ein Ideenaustausch geknüpft hat, der uns beider-seits die Ueberzeugung unserer friedlichen Gesinnung unddas Maß von Vertrauen verliehen hat, das durchausnotwendig ist, wenn wir zum Frieden kommen wollen.Denn, ineine Herren, täuschen wir uns über die Naturdieses Friedens nicht. Das ist ja kein Frieden wiezwischen zwei fremden Staaten, die miteinander Krieggeführt haben und nachher bei dem Friedensschluß nuudie Grenze so und so feststellen — die liegt dann aufIsis Meter ganz genau fest, man weiß, wo sie liegt, diegegenseitigen Verpflichtungen, Zahlungen, Räumungen,alles dergleichen läßt sich ganz genau ausdrücken. Andersliegt die Sache, wenn man im Innern eines Landesund namentlich bei uns in Deutschland zwischen Staatund Kirche zu einem Friedensschluß gelangen will. Dakönnen uns die gesetzlichen Formen, zu denen wir kommen.