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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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l 54 Die Landtagssession von 1886.

Begeisterung vortragen hören oder die Poesien des Frei-herrn v. Gaudy oder anderer zur Verherrlichung Napo-leons I., der die Deutschen recht gründlich gehauen hatte,wofür sie ihm eine Dankbarkeit bewiesen, die ich durchkein zoologisches Beiwort charakterisieren mag. (GroßeHeiterkeit.) Ich erinnere an die Bewunderung desfremden Waffenglanzes in der mitternächtigen Parade,kurz an alle diese Schwächen der Deutschen. Ich ent-sinne mich meiner Universitätszeit in Göttingen im Jahre1832, wo eine Art Depot für polnische Flüchtlinge ausdem Ausstande vom Jahre 1831 sich danials befand.Ich lernte damals als junger Mensch einige der hervor-ragenden Leute des damaligen polnischen Reichstageskennen. Es waren interessante liebenswürdige Leute, aberdas, was mich im Augenblick daran interessiert, ist dieErinnerung an die Begeisterung, mit der diese Polen inallen Städten Mitteldeutschlands empfangen wurden.Ich habe nachher den Empfang unserer aus siegreichenund gerechten Kriegen zurückkehrenden Armee erlebt; aberso warm war er kaum, wie der Empfang dieser pol-nischen Flüchtlinge in jeder deutschen Stadt (oho!), diedadurch ich habe sie selbst gesprochen keineswegsin ihren Bestrebungen entwaffnet, gegen Deutschland undDeutsche umgestimmt wurden. Ich entsinne mich, daßich mit einem der Herren zufällig über die slavischenReminiscenzen sprach, die in den Namen vieler Ort-schaften in meiner Heimat sich zeigten aus den früherenwendischen Zeiten her, und daß mir der sagte dieUnterredung wurde französisch geführt: g-tlmiäW,uc»u8 Isur rouckrous llioutot lours uoius priiuitild. Siefinden es ja auch in den Aufrufen aus den Revolutionenvon 1840 und 1863 bestätigt, daß die Hersteller Polens