Haltung Friedrich Wilheius IV.
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gewährt war. Die Freiheit der Bewegung aber, die diePolen gewannen auf dem Gebiete des Vereinsrechts,der Presse und des Verfassungslebens, hat in keinerWeise dazu beigetrageu, ihr Wohlwollen und Entgegen-kommen für Deutschland zu vermehren; im Gegenteil,wir sehen als Frucht davon nur eine Verschärfung dernationalen Gegensätze, das heißt eine einseitige Ver-schärfung auf der polnischen Seite. Der Entwickelungderselben kam die Eigentümlichkeit des deutschen Charaktersin manchen Hinsichten entgegen, einmal die deutsche Gut-mütigkeit und Bewunderung alles Ausländischen, eineArt von Neid, niit dem unsere Landsleute denjenigenbetrachten, der im Auslande gelebt und gewisse aus-ländische Allüren angenommen hat, und dann auch diedeutsche Tradition, die eigene Regierung zu bekämpfen,wofür man in den Polen immer bereite Bundesgenossenzu finden sicher war (hört! hört! rechts), endlich dieeigentümliche Befähigung des Deutschen, die sich beikeiner anderen Nation wiederfindet, aus der eigenen Halltnicht nur heraus-, sondern in die eines Ausländers hinein-zufahren (Heiterkeit) und vollständig Pole, Franzose oderAmerikaner, kurz und gut etwas der Art zu werden.Ich erinnere mich aus meiner Kindheit: die populärstenMelodien in Berlin, die ich gelernt habe, waren pol-nische vom alten Feldherrn: Denkst Du daran, meintapferer La^.ienka (Heiterkeit); Fordere niemand meinSchicksal zu hören; mein Vaterland ... das war abernicht etwa das deutsche Vaterland, sondern das polnische,was der Berliner Leierkastenmann damit beklagte. Eshatte das seinen entsprechenden Zwilling in dem In-teresse für alles Französische. Wer hat, der mit mir gleich-altrig ist, nicht Bertrnnds Abschied zum Beispiel mit