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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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Dis Landtagssession von 1886.

zum preußischen Staate, daß jede Idee einerTrennung von demselben als wahrer Hochverratangesehen werden muß, und jeder, der es ehrlichmit seinem Vaterlande meint, seine letzte Kraftanspannen muß, nicht allein um dieses Land dempreußischen Vaterlande zu erhalten, sondern esauch gutgesinnt, das heißt teutschgesinnt zumachen.

Ich lese noch eine Seite, die mir besonders präg-nant erscheint, und die bereits einen Anklang bietet fürdie Maßregeln, die wir jetzt Vorhaben:

Im Großherzogtum Posen befinden sich einigeHundert polnische Güterbesitzenden Edelleute, diemit ihrem Besitz, ihrem Anhänge von Vettern,Schlachtschützen, Wopten, Vögten und Hausbedien-ten einige Tausend Köpfe bilden, die das bösePrinzip der Provinz sind,

sagt der General Grolmann

und deren allmähliche Entfernung von demwesentlichsten Nutzen sein würde, da noch Gene-rationen darüber hingehen, ehe ihre polnischeNatur sich zu einer staatsbürgerlichen preußischenausgebildet haben wird. (Sehr gut! bei denPolen.)

Der anliegende Aussatz entwickelt einige Ideen,wie Preußen von diesen gefährlichen Menschen,ohne Ungerechtigkeiten zu begehen, zu befreien ist,die mir einer Beherzigung wert scheinen, und dieich deswegen beifüge. Es ist wohl kein Zweifel,daß, wenn Preußen die ansehnlichen Kosten, dieuns die Anstalten gegen die polnische Insurrektiongekostet haben, in den letzten 15 Jahren verwendet