Die Grenze von 1818.
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1815 liegt. Das Jahr 1815 hat dem preußischen Staateine Grenze geschaffen, hinter die er unter keinen Um-ständen zurückgehen kann; er bedarf dieser Grenze zurVerbindung seiner Provinzen, zur Verbindung zwischenBreslau und Königsberg, zu seinem Verkehrsleben so-wohl, wie zu seiner Verteidigung und seiner Sicherheit.Ich kann es nur als eine politische Verirrung ansehen,wenn im Jahre 1848 deutsche Politiker sich gefundenhaben, die glaubten, sie könnten diese Grenze um, ichweiß nicht, welchen schmalen Grenzstreifen, mit dem derpolnischen Nation auch nicht gedient sein würde, zurück-verlegen.
Im Jahre 1815 hat man zuerst sich die Schwierig-keit der Situation, in die man eintrat, nicht vergegen-wärtigt, wohl hauptsächlich, weil damals auf die Stim-mung der Einwohner weniger Gewicht gelegt wurde, alsauf die der Staatsmänner. Die Staatsmänner, die 1815bei uns am Ruder standen, der Fürst v. Hardenberg inerster Linie, und, ich glaube, damals der erste Präsidentder posenschen Regierung, Herr v. Zerboni, der bedeu-tende Besitzungen in Südpreußeu jenseits der heutigenGrenze besaß, lebten noch mehr unter dem Eindruck derkurz vorher stattgehabten Verhandlungen, in welchenPreußen ein größeres polnisches Gebiet erstrebt hatte.Herr v. Zerboni besaß große Güter in demjenigen Teilvon Südpreußen, welcher nicht wieder zu Preußen ge-kommen war. Der Wunsch, der damals vorherrschte,vielleicht bei einem späteren Ausgleich noch eine weitereVerrückung unserer Ostgrenze gegen die Weichsel hin zugewinnen, der Wunsch, zu diesem Behufs in der polnischenBevölkerung der zum Königreich Polen geschlagenen Lan-desteile Propaganda für Preußen zu machen, hat einiger-