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15 (1891) Polenfrage, Kirchenfriede, Septennat
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14 Die Rsichstagssession von 1885 86 .

die leidenschaftlichsten Polen, die uns entgegenstehen,stammen von deutschem Blut, haben ihren Namen polo-nisiert, entweder durch Uebersetzung oder durch polnischeAnhängsel, und kommen sich vornehmer vor, wenn sie alspolnische Starosten wieder über die Grenze zurückkommen,nachdem sie als einfache deutsche Landleute dahin ge-gangen sind; jeder Deutsche, der in Amerika ein paarJahre gewesen ist, spricht ein mit Amerikanismen unter-mischtes Deutsch und spricht vonbei uns drüben inAmerika". Es ist dieser Kosmopolitismus, diese Neigungzur Vaterlandslosigkeit, die gerade der Jesuitenordenmehr als irgend ein anderer durch seine Jugenderziehungfördert, indem er die Jugend von den nationalen Ban-den, vom Nationalgefühl losreißt. Das ist eben dieHauptsache, die ich gegen den Orden habe; sonst ist ergeschickter, duldsamer und klüger als mancher andere.Die Jesuiten sind eine Gefahr für das geringe Maß,für den geringen Rest von Nationalgefühl, der einergroßen Mehrzahl von uns Deutschen geblieben ist.

Ebenso sicher würde ich die Nr. 2 der Interpellation,wenn sie allein stände, nämlich die Frage, ob beschlossenoder beabsichtigt sei,

die Thätigkeit katholischer Missionen überhauptin jenen Schutzgebieten auszuschließen oder zubeschränken?

ganz kurzweg mitnein nun und nimmermehr!" be-antwortet haben. Es kann ja doch auch gar nicht derGlaube der Herren sein, daß eine solche, ich möchte sagenkonfessionelle Brutalität im Buudesrat überhaupt ge-dacht und beabsichtigt sein könnte. Glauben Sie denn,daß die Vertreter der katholischen Könige von Bayernund Sachsen einer derartigen einseitigen Ungerechtigkeit