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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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238 Die Frühjahrssession des Reichstages von 1877.

thut das nicht immer, und er wird sagen: erlösen Siemich aus der peinlichen Lage, und geben Sie mir denersten besten kleineren Posten, anstatt daß ich hier, obwohllegitimiert durch ein Reichstagsvotum, über meine Zu-rückhaltung die Sticheleien, Zeitungsandeutungen undsonstigen Aeußerungen von höflicher Geringschätzung er-tragen muß, die damit verbunden sind, wenn man sichin seinem ganzen Haushalt und seinen Ausgaben nichtauf dem Niveau befindet, das durch Gewohnheit undHerkommen dafür vorgezeichnet ist, indem man hinter denAnforderungen zurückbleibt.

Ich bitte die Herren nochmals, lassen Sie unter diesemStimmenunterschied, der sich bei London herausgestellthat, nicht auch noch Petersburg leiden, und gewährenSie mir wenigstens die Hälfte von dem, was ich erbetenhabe, — ich meine natürlich nicht die Hälfte des Peters-burger Postens, sondern die Hälfte der Petersburger undLondoner Forderung zusammen.

8. Herr v. Schorlemer-Älst und die Gotschafterfraktion.

14. März 1877.

Der Zentrumsabgeordnete Freiherr v. Schorlemer-Alstbekämpfte auch die Gehaltserhöhung für den Petersburger Bot-schafterposten. „Ich glaube," sagte er, „die Töchter und Kinderdes Botschafters in London werden gerade so gut fahren, wie diedes Botschafters in Petersburg. Was die teuren Röcke betrifft, dieder Reichskanzler erwähnte, so ist den Botschaftern nur zu raten,daß sie sich ihre Röcke in Berlin machen lassen. Gerade so, wieihnen auch befohlen ist, sie sollen keine ausländischen Frauen heira-ten, sollen sie auch deutsche Röcke tragen. Sie mögen sich also ihreRöcke in der Heimat billiger machen lassen. Was den letzten Grund