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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
Entstehung
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Die Botschaftergehälter in London und Petersburg. 233

Masse von Leuten und Pferden, die man dort habenmuß. Die Existenz zu Fuß ist dort in einem großenTeile der Jahreszeiten und gerade in denjenigen, woGesellschaften vorzüglich stattfinden — und jeder, der dieVerhältnisse in Petersburg kennt, wird mir darin Rechtgeben — ganz unmöglich. Jedes Familienmitglied ist,wenn es sich irgendwie selbständig bewegen soll, in derLage, eine Droschke zu haben, ein elegantes einspännigesFuhrwerk mit einem Pferde. Ich möchte sagen, ein Kindwohlhabender Leute in Petersburg wird mit einem solchenWagen geboren und ist getrennt von ihm nicht zu denken.(Heiterkeit.)

So ist es nach meinem Bedünken nicht etwa aus-reichend, daß ein Botschafter in Petersburg nur eineEquipage hat, daß er auch nicht mit den beiden auskommt,die die Botschafter in großen Städten meist gebrauchen,denn nicht allein ist der Botschafter genötigt zu fahren,sondern das thut zu gleicher Zeit die Botschafterin, dieja auch zu den wenigen Damen gehört, die mit im Dienstsind; sie hat zu den Vorstellungen zu kommen, sie hat zuden Audienzen zu erscheinen, sie hat andre Kolleginnenvorzustellen, kann nicht beliebig absagen und ist nicht inder Lage, wie in den gewöhnlicheren Familienverhältnissen,mit dem Botschafter den gleichen Wagen zu gebrauchen,sie müssen beide gesonderte Equipageeinrichtungen haben,sonst kommt der Botschafter hundertmal in die Verlegen-heit, daß er bei Entfernungen, wie die von English Quaibis zur Litenie, die zu den ganz gewöhnlichen gehören,also etwa Entfernungen wie von hier bis zum SchlesischenThore oder bis zum Ostbahnhos, die in dem Bereich einergewöhnlichen Visite liegen, da er sie zu Fuß überhauptnicht zurücklegen kann, dienstliche Exkursionen unterlassen