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198 Die Frühjahrssession des Reichstages von 1877.
mitunter über einen — mehr Freude ist als über hundertGerechte (Heiterkeit), und insofern macht mir das Ent-gegenkommen, das ich bei dem Herrn Vorredner persön-lich und sachlich gefunden habe, sehr viel Freude. Ichwerde mir deshalb auch erlauben, soweit ich habe folgenkönnen, auf die einzelnen Punkte seiner Aeußerung ein-zugehen, und kann nur wünschen, daß Sie alle dieseminteressanten Gegenstände so viel Wohlwollen schenken,um nicht die Zeit zu bedauern, die ich Ihnen dadurchentziehe.
Ich kann zunächst den Anfang der Rede des HerrnVorredners nicht für zutreffend halten, sondern muß sagen,darin stecke eine so fein zugespitzte Dialektik, wie sie sonstauf dem Boden seiner Fraktion nicht immer in Anwen-dung gebracht wird; sie schien mir exotisch nach ihrerEntstehung zu sein, nämlich wo er nachzuweisen suchte,daß ich den hohen Reichstag lediglich als ein Pressions-mittel auf dieThätigkeit der Beamten hätte benutzen wollen.
Der Herr Vorredner hat selbst gesagt, daß bei derletzten Diskussion die Motive nicht erschöpft worden seienund die Diskussion nicht eine umfassende Entwickelungder Gründe gegeben habe, aus denen hier jeder handle.Ich habe die Wirkung der früheren Berufung keineswegsals ein Motiv angegeben, sondern ich habe nur thatsäch-lich angeführt, was die Folge zu sein pflege, und daßohne Feststellung eines bestimmten Anfangstermins dieArbeit nicht in so kurzer Zeit fertig zu werden pflegt.Wenn der Herr Vorredner von mir die Angabe einesMotivs der früheren Berufung verlangt, welches michveranlaßte, denen, die einen späteren Termin wollten,zu widersprechen, so war es der Umstand, daß ich es nichtfür schicklich hielt, einer Versammlung, die einen Etat