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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Einrichtung von Neichsministerien,

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für ein ganzes Jahr beraten soll, dazu weniger ver-fassungsmäßig abgeschlossene Zeit zu lassen, als mindestensvier Wochen; ich meinte, wir könnten den Herren nicht zu-muten, wenn wir bis 3. oder 4. März warteten, währendOstern auf den 1. April und Palmsonntag acht Tagefrüher fällt — in den alsdann nur noch verbleibendenetwa 14 Tagen ein Jahresbudget zu beraten. Man kannja über die Berechtigung, über die logische Richtigkeitdieses Motivs mit mir streiten, aber das bitte ich Sienicht zu glauben, daß in der ganzen Behandlung derSache ein Mangel an Achtung und Rücksicht auf denReichstag leitend gewesen wäre. Wir haben uns — ichwill nicht sagen: Sie die Regierungen, aber die Regie-rungen haben den Reichstag zu notwendig, um die großenSchwierigkeiten, die in den Sachen selbst liegen, absicht-lich und durch Mangel an Form wohlbedacht noch zuerschweren. Ich möchte also diesen Punkt damit für er-ledigt halten und zugleich um Absolution für die Zukunftbitten, wenn es mal wieder so kommen sollte; es sollnach Möglichkeit verhindert werden, aber ein Mangel anAchtung, an Rücksicht und Arbeitsamkeit ist ganz gewißnicht dabei; ich will nicht wiederholen, was ich das letzteMal darüber gesagt habe.

Der Herr Vorredner hat mir ferner vorgehalten,ich Hütte in meinen Aeußerungen über die Reichsministerienmehreremal gewechselt. Das ist ja wohl möglich. Ichwill ihm sogar noch mehr zugeben, ich habe in meinenAnsichten darüber gewechselt. Ich bin niemals un-bescheiden genug gewesen, mich mit jenem alten heidnischenGotte zu vergleichen, aus dessen Kopfe eine Minervavollständig geharnischt hervorsprang, und auch diejenigen,die an der Sache mit mir gearbeitet haben, haben die