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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Eine Budgetrede; zur Steuerreform.

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ja, ich glaube, nicht zum dauernden Heil ihrer Finanz-wirtschaft betreten haben. Er hat sich in dieser Be-ziehung ermutigt gefühlt durch einen Erfolg, den er imvorigen Jahre auf dem Gebiete der Marineverwaltnngmit großer Leichtigkeit, mit einer mich überraschendenLeichtigkeit erfochten hat. Da muß ich aber doch er-wähnen, daß ich selbst einen ähnlichen Erfolg der Ma-rinevermaltung gegenüber in den Monaten, die der Vor-lage vorhergingen, vergeblich zu erstreiten versucht habe.(Hört!)

Ich muß ja den einzelnen Ressorts glauben sieverstehen die Sache, ich kann sie nicht kontrollieren,daß die Forderungen, die sie stellen, berechtigt sind. Mitder Marineverwaltung habe ich im vorigen Jahre einenmonatelaugen und mit vielem dialektischen Aufwand ge-führten Kampf gehabt, um eine noch höhere Forderung,als die im Budget damals eingestellt gewesene, der Reichs-finanzverwaltung, deni Herrn Neichsfinanzminister gegen-über (Heiterkeit) als solchen sehe ich den Herrn Prä-sidenten des Neichskanzleramts an durchzusetzen. Ichhabe zuletzt, vermöge der mir durch die Verfassung ver-liehenen Berechtigung, die Sache für die mindere Summeund gegen die Marineverwaltung entschieden und konntedeshalb nicht erwarten, daß die Autorität oder die Ueber-redungsgabe des Herrn Richter um so viel stärker alsdie meinige auf die Mariueverwaltung wirken würden,daß bereits in der ersten Sitzung diese letztere Verwaltungeinsah, daß sie mit einem noch geringeren Satz aus-kommen könnte, als dem von mir schließlich bewilligtenund im Anfang bestrittenen.

Durch die Folgerungen, die der Herr Vorredner andieses Erlebnis geknüpft hat, nötigt er mich gewisser-