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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Knochen des pommerschen Musketiers. 1Ü9

pommerschen Ritterguts, so ist das irrtümlich. Es istan allen solchen Legenden ein Stückchen Wahrheit, unda bisserle Falschheit ist allweil dabei (Große Heiterkeit).Ich habe gesagt: ich werde zu irgend welcher ak-tiven Beteiligung Deutschlands an diesenDingen nicht raten, so lange ich in dem Gan-zen für Deutschland kein Interesse sehe, wel-ches auch nnr — entschuldigen Sie die Derbheit desAusdrucks — die gesunden Knochen eines ein-zigen pommerschen Musketiers wert wäre.Ich habe ausdrücken wollen, daß wir mit dem Bluteunsrer Landleute und unsrer Soldaten sparsamer seinmüßten, als es für eine willkürliche Politik einzusetzen,zu der uns kein Interesse zwingt. (Bravo!) Und in-sofern sind wir allerdings die Mindestbeteiligten. Frank-reich ist vielleicht ebensowenig beteiligt. Von den übrigendrei Mächten, von den zunächst beteiligten Ländern, vondenen wir mit jeder einzelnen in ungetrübter Freundschaftstehen, kann man das nicht absolut sagen; es können dieDinge doch eine Gestaltung annehmen, welche die tür-kischen Interessen zu einheimischen, englischen, österreichi-schen, russischen macht, — sie sind darin in einer andernLage. Wenn die jetzige orientalische Frage, soweit siesich übersehen läßt, soweit sie überhaupt vorliegt, soweitsie nicht auf Konjekturen und Phantasien beruht, — wenndieselbe für uns überhaupt meinem Urteile nach keineKriegsfrage enthält, so enthält sie doch sehr wohl dieAufforderung zu einer außerordentlich vorsichtigen Politik,die sich den andern Mächten durch ihr Wohlwollen undihre Friedensliebe empfiehlt und empfehlen kann, weil siedadurch keines ihrer Interessen verletzt.

Mein Bestreben und meine mir von Seiner Majestät