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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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146 Die Herbstsession des Reichstages von 1876.

unterliegen sollen, so wird der russische Konsument sieentweder tragen oder die Kolonialwaren entbehren müssen.Dadurch wird unser Zwischenhandel, der Transithandel,vielleicht in gewissem Maße betroffen, indem in Zukunftvielleicht weniger Leute in Rußland Kaffee trinken; aberunsre Produzenten schädigt das nicht wesentlich. Siewerden vielleicht in zwei nächstgroßen Positionen getroffen:das sind Seiden-, Weber- und Wirkwaren mit 48 Millionen;Maschinenwaren, Apparate mit 30 Millionen; Kurzwaren,Schmucksachen mit 25 Millionen; roh bearbeitete Metalleund Metallwaren sind zu meiner Ueberraschung bei derEinfuhr nach Deutschland in irgend welchem erheblichenMaße nicht vorhanden, sondern umgekehrt, es handelt sichda um 15, respektive 7 Millionen, und bei Brennstoffenum weniger als ich dachte, um nicht ganz 6 MillionenMark. In der letzten Position wird das wahrscheinlichzunächst den polnischen Kohlenbezirken zu gute kommen,wenn unsre Kohlen einen höheren Einfuhrzoll bezahlenmüssen.

Woran wir uns nun russischerseits halten könnten,sind die Positionen von zusammen ungefähr 400 Millio-nen Mark, die in Getreide, in Holz und in Spinnstoffenu. s. w. bestehen. Es ist dabei Getreide mit 165 MillionenMark in Ansatz, Holz mit 110 Millionen, Spinnstoffemit 86 Millionen; Vieh, wahrscheinlich wegen der Grenz-sperre in Bezug auf Rinderpest, mit weniger als manglauben sollte, mit nur 31 Millionen Mark; dann Haare,Häute und dergleichen mit 37 Millionen Mark.

Wenn wir uns auf Repressalien einlassen solltennun, der Herr Vorredner hat ja die Regierung schon gänz-lich entwaffnet, indem er sie in Bezug auf alle Andeu-tungen, die sie in dieser Beziehung an Rußland machen