Die Eisenbahnvorlage im Herrenhause.
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gewissermaßen einen Eisenbahnkönig — die Regierungdarin eine solche Gefährdung des Staatswohls erblickthat, daß sie außeramtlich die Eisenbahngesellschaften mitetwas in England so ziemlich Unerhörtem bedroht habe;daß sie dann zu Mitteln greifen müßte, deren Verfassungs-mäßigkeit zweifelhaft sein könnte, um das zu verhindern.Sie wären aber überzeugt, daß sie die öffentliche Meinungund das Volk von England dabei für sich haben würden.Aber infolge dieser Drohung ist diese Fusion, wie mirgemeldet wurde, unterblieben. Sie sehen also, daß beieiner so intelligenten, praktischen, auf die Freiheit derEntwickelung jedes mit der Sicherheit des Staats ver-träglichen Unternehmens so eifersüchtigen Nation dieselbeUeberzeugung herrscht, daß man sich dort nicht fürchtetvor der kolossalenAufgabe, sämtliche englischen Eisenbahnenin Regierungsverwaltung zu nehmen, und das zeigt doch,daß unser Unternehmen hier nicht für ein so ungeheuer-liches und auffälliges im Auslande und von andern Re-gierungen gehalten wird, wie der Herr Vorredner esdarstellt.
Am allermeisten hat mich überrascht, was der HerrVorredner über die Verfassungswidrigkeit unsrer Vorlageaudeutete.
Ich habe gerade geglaubt, als verantwortlicher Be-amter für die Ausführung der Reichsgesetze und der Reichs-verfaffung dafür sorgen zu müssen, daß jene Paragraphenauf diesem Wege eine Wirklichkeit werden sollen. DerHerr Vorredner scheint der Meinung zu sein, um dieszu können, müßte erst nachgewiesen werden, daß jederandre Weg unmöglich sei. Das kann ich nicht einsehen.Ich verlange den Nachweis der Verfassungswidrigkeitdieses Weges. Ich glaube vollständig freie Wahl zu