Die Eisenbahnvorlage im Herrenhause.
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Reichsbahnen ini Reichslande so wie so getragen werdenmüssen. Er hat dabei ganz besonders seine Fürsorge fürPreußen accentuiert, daß es darunter leiden würde. Ichhätte es natürlich gefunden, wenn er als Advokat derübrigen Bundesstaaten aufgetreten wäre und gesagt hätte,daß es ungerecht sei, daß diese in Preußen vermöge seinesgroßen Eisenbahnbesitzes naturgemäß bevorstehenden Ver-luste an Nentenrückgang mit hineingezogen werden sollen;aber daß Preußen an dem ihm naturgemäß bevorstehen-den Verlust durch den Rentenrückgang noch stärker ge-schädigt werden könnte, als ohne diese Vorlage, das kannich nicht einsehen.
Daß die Rentabilität der Eisenbahnen im allgemeineilstetig zurückschreitet, ist ja eine bekannte Thatsache, diesich in allen Ländern beobachten läßt, und nicht bloß bei uns.Es ist das eine natürliche Folge des fortdauernden Ab-baus der Hypotenuse zu den beiden Katheten und derVervielfältigung der Linien zwischen zwei Punkten, desIrrtums, daß die Konkurrenz in Eisenbahnlinien den Ver-kehr wohlfeiler macht. Es haben darüber in Englandsehr lehrreiche Berechnungen stattgefunden: solange eineLinie zwischen zwei großen Orten vorhanden gewesen, istdie Fracht für die Tonne von, ich weiß nicht was, 17Schilling gewesen, wie die zweite Konkurrenzlinie gebautwar, ist sie auf 22 Schilling und, wie die dritte Liniegebaut war, auf 28 Schilling gestiegen, indem derselbeVerkehr, der sich nicht wesentlich vermehrt hat, anstattder Verzinsung für die eine Linie nun eine solche fürdie drei Linien aufbringen mußte. Solche Verhältnissewiederholen sich ja überall, und sie bewirken, daß, wieein Engländer sagte, die Eisenbahnen so lange vermehrtwerden, bis keine von ihnen über 2 Prozent bringt; das