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Die Landtagssession von 1876.
fühlen auch, glaube ich, die meisten Aktionäre der Privat-bahnen, und ich glaube, daß auf seiten der Aktionäredas Widerstreben gegen den Uebergang eines Teiles derBahnen an den Staat ein bei weitem' geringeres ist, dieDirektionen aber sind in einer andern Lage. Die Aktionärewürden zum großen Teil froh sein, eine zurückgehendeRente zu einem festen Kurse, wenn der Preis annnehm-bar ist, loszuschlagen. Die Direktionen aber sind zumTeil in einer Lage, die ihnen keine Gesetzgebung ersetzenkann; sie sind deshalb nicht zu tadeln, es sind organischmächtige Gebilde, die sich geschichtlich und berechtigt her-ausgestellt haben mit einem Einkommen und Tantiemeund sonstigen berechtigten Emolumenten, wie sie in einigenFällen die Botschafter doch auch vom Staate nicht be-ziehen, die höchst bezahlten Beamten, die wir haben; da-neben eine sehr große Klientele, eine sehr erhebliche Macht-stellung im Staate und dann die Vorteile der Verbindungin der Stellung von Eisenbahndirektionen mit den Direk-tionen andrer industrieller Unternehmungen, Bankunter-nehmungen, Hüttenwerken und Eisenwerken. Das sindja alles berechtigte und legitime Vorteile, die aus derStellung der Direktionen gezogen werden und nicht alleersetzt werden können, obschon ja die Privateisenbahnenauch jetzt das aufbringen, was nach dieser Richtung hingezahlt werden muß, und also nicht abzusehen ist, warumdie jetzigen Nutznießer dieser angenehmen Stellen nichtfür ihre Lebenszeit, das, was ihnen, wie ich glaube, inden meisten Fällen vertragsmäßig zusteht, aus den Eisen-bahnrevenuen weiter genießen sollten, — bis auf dieKlientele, die wird fehlen, die ist aber meines Erachtensauch richtiger schließlich in den Händen der Staatsbe-hörden.