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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Eisenbahnvorlage im Herrenhause.

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wollen. Denn das ist ein Zustand, der eigentlich nichtstattfinden sollte, der aber beim besten Willen und bei dergrößten Uebereinstimmung, sowie zwei konkurrierende Be-hörden eine und dieselbe Sache ohne Verständigung untersich bearbeiten, notwendig erfolgen muß. Also alle Schlüffe,die daraus etwa gezogen werden könnten, als ob zwischendem Herrn Handelsminister und mir oder andern Stellen,etwa zwischen dem Herrn Finanzminister und andern Mit-gliedern des Ministeriums, Meinungsverschiedenheit statt-finde, sind unrichtig, — Nuancen sehr wahrscheinlich;aber das, was wir Ihnen vorlegten, ist von allen be-schlossen, dem Wortlaut und dem Sinne nach, und wirsind in der ganzen Sache in dem Maße einig, daß ichnur wünschen möchte, daß wir auch mit dem Herrn Vor-redner und seiner Partei uns in derselben Uebereinstim-mung befänden, wie sie unter uns besteht. (Heiterkeit.)Dann würde ja die Sache gut und glatt gehen!

Das llebertragungsgesetz wurde in der 46. Sitzung am2. Mai mit 215 gegen 160 Stimmen angenommen.

9. Die Cisenblchiivorlnge im Herrenhause.

18. Mai 1876.

Im Herrenhause gelangte der Gesetzentwurf wegen Ueber-tragung der Staatsbahnen aufdasReich in der 7. Sitzungam 18. Mai zur ersten Beratung. Nach einer Rede des Herrnv. Kleist-Retzow nahm der Ministerpräsident Fürst von Bis-marck das Wort:

Der Herr Vorredner hat sich die Bekämpfung derVorlage, wie das ja auch an andern Orten und außer-halb der parlamentarischen Versammlungen geschehen ist,