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8 (1889) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche 1875 - 1877
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Die Landtagssession von 1876.

Es wurde angenommen, ich hätte ihn für einen Sozia-listen gehalten und es wurde aus seiner ganzen gesell-schaftlichen Stellung nachgewiesen, daß dies sehr un-wahrscheinlich sei, daß er sich in einer zu wohlbehübigenund annehmlichen Lage befände, um Sozialist sein zukönnen. (Heiterkeit.) Das hätte ja viel Wahrscheinlichesfür sich. Ich habe darauf weiter bemerkt, ich hätte ge-rade diesen als einen Sozialisten um so weniger bezeich-net, als ich in meinen Akten von den Lokalbehördeneinen Bericht habe, nach dessen Worten er der ultramon-tanen Partei angehört, und es wird dabei hinzugesügt:er gelte sogar als ein Organ der Zentrum§fraktion.(Wiederholte Heiterkeit.)

Daß der Bericht damit etwas — ich weiß nicht mehr,wie der letzte Herr Redner sich ausdrückte — Feind-liches gegen die Zentrumsfraktion sagen wollte, glaubeich nicht; ich habe einfach die Thatsache konstatiert. DenAusdruck „ultramontan" haben die Herren nie von sichabgelehnt, sondern, wie mir aus zehnjähriger parlamen-tarischer Erinnerung bekannt ist, haben z. B. der HerrAbgeordnete Neichensperger und sein geehrter Herr Bru-der ihn wiederholt und öffentlich auf der Tribüne fürsich in Anspruch genommen, und ich wüßte auch eigent-lich nicht, wie ich die damit benannte Partei, die dieZentrumsfraktion unter uns vertritt, historisch und sach-lich anders bezeichnen sollte. Eine Verletzung liegt fastin jeder Parteibezeichnung; sobald sie aus dem Mundeeines Angehörigen einer andern Partei kommt, wirdsie sehr leicht darin gefunden und damit verbunden; —bei mir aber nicht! Ich habe mich nachgerade darangewöhnt, die Sache objektiv zu betrachten. Wenn derHerr Vorredner mir eine andre Bezeichnung vorschlagen